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Selina an der Garden Route

Viel zu lange ist es her, dass ich in Südafrika gewesen bin. Das letzte Mal habe ich Weihnachten und Silvester 2019 im südlichen Afrika verbracht und so ist die Vorfreude groß. Und noch etwas ist besonders: Diesmal bin ich mit meiner Mutter unterwegs, die zum ersten Mal südafrikanischen Boden unter den Füßen hat.

Tag 1

Und so landen wir pünktlich mit der Lufthansa am Flughafen Kapstadt. Die Einreise verläuft problemlos – wir müssen unseren ausgefüllten Gesundheitsfragebogen abgeben, es wird kurz die Temperatur gemessen und kurz danach haben wir unseren Stempel im Reisepass. Nachdem wir unseren Mietwagen angenommen haben, machen wir uns auf direktem Weg in die Villa Rosa. Die Villa Rosa liegt in Kapstadt im Stadtteil Sea Point und ist unser Zuhause für die ersten drei Nächte. Da das Wetter nicht ganz so gut ist, machen wir uns nach dem langen Flug gemütlich auf zur V&A Waterfront, um dort durch die Mall, die Water Shed (Kunsthandwerkermarkt) und die Food Hall zu schlendern. Am Abend treffen wir uns mit meinen Kolleginnen Heidi und Lena, die zeitgleich mit uns in Kapstadt sind.

Tag 2

Anlässlich dem Geburtstag meiner Mutter haben wir schon von Deutschland aus einen ganztägige Tour zur Kaphalbinsel gebucht. Pünktlich werden wir an der Unterkunft abgeholt und machen uns über Camps Bay auf zu unserem ersten Stopp: Hout Bay. Hout Bay ist ein kleiner Fischerhafen, wo auch die Boote zu Seal Island (einer Robben Kolonie) abfahren. Während wir den Hafen entlang spazieren, erzählt uns unser Guide viel zur Geschichte des Hafens und auch ein wenig über den Einfluss der Pandemie, als wir ihn auf die verlassenen Restaurants ansprechen. Über den Chapmans Peak Drive – eine der schönsten Küstenstraßen weltweit – geht es für uns direkt zum Kap. Zuerst machen wir einen Spaziergang zum alten Leuchtturm am Cape Point und legen im Anschluss natürlich noch einen kurzen Stopp am bekannten Schild ein, um das obligatorische Foto zu machen. Zwar war ich nun schon öfter am Kap, aber so leer habe ich es wirklich noch nie gesehen. Abgesehen von ein paar wenigen Autos sind wir die einzigen hier. Weiter geht es zu den Pinguinen am Boulders Beach, wo wir auch einen kleinen Lunch Stop einlegen, und danach nach St. James Beach. Viele kennen vermutlich die bunten Badehäuschen am Strand von Muizenberg, aber auch am Strand von St. James gibt es welche, die noch nicht ganz so überrannt sind. Wir bevorzugen dann doch die Unbekannteren. Zurück in Kapstadt verabschieden wir uns von unserem Guide und gehen lecker im NV-80 essen.

Tag 3

Eigentlich sollte das Wetter heute gut werden, sodass wir gleich auf den Tafelberg wollten. Beim aufstehen sieht es allerdings schon ganz anders aus, sodass über dem Tafelberg ein dickes “Tischtuch” hängt und erstmal keine Seilbahn fährt. Also muss spontan ein Alternativ-Programm her und wir entscheiden uns für den Botanischen Garten Kirstenbosch. Zwar sind wir noch immer in Kapstadt, aber hier ist man abseits vom Trubel der Stadt und wir können die Ruhe in vollen Zügen genießen. Zurück in der Stadt parken wir am Companys Garden und spazieren gemütlich in Richtung dem bunten Bo-Kaap Viertel. Tagsüber ist es kein Problem, diese Strecke zu Fuß zurück zu legen, sodass wir gerne einen kleinen Spaziergang unternehmen. Zum Sonnenuntergang fahren wir vorbei an den Clifton Stränden und weiter auf den Signal Hill hinauf. Leider hängen die Wolken immer noch sehr tief, sodass wir die Sonne nur ganz kurz sehen, bevor sie ins Meer verschwindet. Zum Abschluss des Tages fahren wir zum Mojo Market. Hier gibt es verschiedene Essensstände, eine Bar und jeden Abend Live-Musik.

Tag 4

Auch heute scheitert der Versuch, auf den Tafelberg zu kommen. Also machen wir uns direkt nach dem Frühstück auf in Richtung Hermanus. Wir könnten die Autobahn N2 nehmen und so schon in kürzester Zeit in der “Walstadt” sein, aber wir entscheiden uns für die landschaftlich schönere R44, auch bekannt als “Clarence Drive”. In Hermanus angekommen, können wir direkt im Nautilus Cottage einchecken und nach einem leckeren Lunch mit bester Aussicht im “Ficks Restaurant” bummeln wir gemütlich auf dem „Cliff Path“ in Richtung Old Harbour und den dort liegenden Shops, Restaurants und Cafés. Natürlich halten wir unterwegs immer wieder an und schauen das Meer nach Walen ab – und wir haben Glück! Den Nachmittag verbringen wir am Pool unserer Unterkunft, bevor wir am Abend im “Pear Tree” essen gehen.

Tag 5

Heute müssen wir recht pünktlich aufstehen und um 08:30 Uhr am New Harbour sein. Von dort startet unsere Walbeobachtungstour. Nach einer kurzen Einweisung, was an Board erlaubt ist und ein paar interessanten Fakten zu den Großen Meerestieren, geht es dann auch schon raus auf’s offene Meer. Heute dauert es zwar ein bisschen länger bis wir die Wale zu Gesicht bekommen, doch irgendwann entdecken wir eine Walkuh mit ihrem Baby. Zwischendurch schwimmen immer wieder Delfine und Robben an unserem Boot vorbei, sodass es definitiv nicht langweilig wird. Nach der Waltour geht es für uns weiter an die Garden Route. Unser heutiges Ziel ist das Parkes Manor in Knysna. Unterwegs legen wir noch einen kurzen Stopp bei unserem südafrikanischen Büro in Riversdale ein, denn die Kollegen vor Ort habe ich natürlich auch schon länger nicht gesehen. Am späten Nachmittag checken wir dann im Parkes Manor Guesthouse ein und lassen den Abend mit leckerem Essen an der Waterfront ausklingen.

Tag 6

Nach dem Frühstück im Parkes Manor machen wir uns auf nach Sedgefield. Es ist Samstag und das bedeutet, dass der Sedgefield Farmers Market stattfindet. Es gibt zahlreiche Stände mit Essen, Kalt- und Heißgetränken, Marmeladen und Handarbeiten. Hier kaufen wir die ersten Souvenirs für die Zuhause gebliebenen und auch das ein oder andere Erinnerungsstück für uns selbst. Von Sedgefield fahren wir nach Wilderness zur „Map of Africa“, einem Aussichtspunkt über den Wäldern der Garden Route. Ein Fluss hat sich hier seinen Weg durch das Tal gebahnt und die Insel hat nun die Form des Kontinents Afrika. Auf der anderen Seite hat man einen atemberaubenden Ausblick auf die Küste und die langen Strände. Im Anschluss machen wir noch einen Spaziergang am Strand von Wilderness und genießen ein Mittagessen im Restaurant „Salinas“ mit Blick auf den Indischen Ozean. Zurück in Knysna fahren wir durch den Ort durch und auf den East Head. Von dort hat man einen wunderschönen Blick auf den West Head, das Featherbed Nature Reserve, die Lagune und natürlich Knysna. Am Abend essen wir bei Kerzenschein im Freshline Fisheries – bei Kerzenschein deshalb, weil Südafrika schon seit unserer Ankunft mit Loadshedding zu kämpfen hat. Uns stören die kontrollierten Stromausfälle überhaupt nicht, sondern ganz im Gegenteil gehen die Unterkünfte und Restaurants sehr gut damit um: manchmal gibt es einen Generator und manchmal eben ein Candle Light Dinner.

Tag 7

Heute steht ein voller Tag vor uns: nach dem Frühstück starten wir zum Tsitsikamma Nationalpark, der circa zwei Stunden von Knysna entfernt liegt. Am Gate geben wir unsere Daten an, bezahlen den Eintritt und schon sind wir im Park. Dort wandern wir entlang der Küste auf Holzstegen durch den Dschungel zu den bekannten Hängebrücken. Mal wieder bin ich erstaunt, wie wenig Menschen unterwegs sind und wir haben die Umgebung fast ganz für uns alleine. Die letzten Male, als ich diese Wanderung unternommen habe, war es doch deutlich voller und immer wieder kam es an beliebten Aussichtspunkten zu einer Schlange oder Ansammlung von Menschen. Nach dem Tsitsikamma Nationalpark fahren wir zurück in Richtung Knysna. Unterwegs halten wir noch im Nature‘s Valley an und genießen den Strand. Im Gegensatz zum Tsitsikamma ist das Nature‘s Valley noch nicht ganz so bekannt und hier hat man auch vor Corona nur selten andere Leute gesehen. Nach einem Lunch bei „Enricos“ in Plettenberg Bay mit Blick auf den Ozean und das Robberg Nature Reserve geht es für uns genau dort hin. Das Robberg Nature Reserve stand schon länger auf meiner „Südafrika To Do Liste“, sodass ich mich darauf am meisten gefreut habe. Verschiedene Wanderrouten führen durch das Naturreservat – von einem kleinen Spaziergang bis zu einer 9 Kilometer Wanderung. Wir entscheiden uns für die mittlere Route (Witsand) mit 5,5 Kilometer und wandern zuerst auf festen Holzstegen, später über Sand und am Ende klettern wir auch noch ein paar Felsen hinauf. Der Weg hat sich aber definitiv gelohnt und wir wurden mit traumhaften Ausblicken belohnt. Zurück in Knysna genießen wir an diesem Abend ein 3-Gänge-Menü im Parkes Manor und verbringen den Rest des Abends in der Lounge am knisternden Kaminfeuer.

Tag 8

Wir starten den Tag früh mit einem leckeren Frühstück und machen uns dann auf den Weg in Richtung Eastern Cape. Gegen 13:30 Uhr sehen wir schon das Gate zum Amakhala Game Reserve. Wir fahren die ersten Kilometer mit dem eigenen Fahrzeug bis zu einem Parkplatz, wo wir das Auto die nächsten Tage stehen lassen. Am Parkplatz erwartet uns auch schon unser Guide Roelof, der in den nächsten Tagen die Pirschfahrten mit uns unternehmen wird. Da die Straße zum HillsNek Safari Camp – unserem Zuhause für die nächsten Tage – nicht so gut ist, bringt Roelof uns vom Parkplatz auch dort hin. Wir müssen kurz ein Gesundheitsformular ausfüllen, die Temperatur wird gemessen und schon sitzen wir beim Mittagessen. Während all das passiert, wurde unser Gepäck schon in unser Zelt gebracht und wir können erstmal richtig ankommen. Um 16:00 Uhr ist es dann auch schon Zeit für die erste Pirschfahrt. Da wir die einzigen Gäste in der Lodge sind, haben wir auch unsere privaten Pirschfahrten, was definitiv nur Vorteile hat! Den ganzen Nachmittag ist es schon am regnen, doch am Abend schüttet es dann aus allen Eimern. Die erste Pirschfahrt wollen wir aber natürlich nicht ausfallen lassen, sodass wir trotzdem gut gelaunt starten. Nach circa 1,5 Stunden sind wir dann aber doch durchnässt und uns ist so kalt, dass wir zur Lodge zurück kehren, wo schon eine Heiße Schokolade mit Amarula auf uns wartet. Seit circa vier Jahren hat es nicht in diesen Mengen geregnet, sodass alle Einheimischen sich natürlich sehr darüber freuen! Es ist schön zu sehen, wie glücklich alle über den Regen sind, sodass auch wir trotz des Regens keine schlechte Laune haben können. Nachdem wir uns kurz aufgewärmt haben, wartet schon ein leckeres Abendessen auf uns und um 21:00 Uhr (passend zum Loadshedding) fallen wir müde ins Bett.

Tag 9

Der Tag startet um 05:00 Uhr mit einem freundlichen „Good Morning“ Weckruf und einer heißen Tasse Kaffee vor unserem Zelt. Während die Sonne aufgeht machen wir uns fertig, sodass wir pünktlich um 05:30 Uhr für unsere zweite Pirschfahrt bereit stehen. Die Morgenluft ist zwar noch kühl, aber es regnet nicht und später kommt dann endlich auch die Sonne raus. Aufgrund des vielen Regens am Vortag sind einige Straßen im Tal des Reservat noch gesperrt und die große Elefantenherde, die den Abend zuvor gesichtet wurde, hat sich genau dort versteckt. Also konzentrieren wir uns erst einmal auf andere Tiere. Dann wird es plötzlich spannend: unser Guide hat oben auf einem Berg ein Nashorn entdeckt. Wir versuchen etwas näher zu kommen, doch als wir oben ankommen, ist keine Spur mehr von dem großen Tier zu sehen. Stattdessen machen wir eine kleine Kaffeepause und genießen den Ausblick über das Reservat. Im Anschluss fahren wir weiter und entdecken den Bau einer Schakal-Familie. Die Eltern scheinen gerade unterwegs zu sein, doch die vier Kleinen spielen mit einem alten Schildkrötenpanzer und tollen durch das Gras. Unser Guide macht den Motor aus und eine ganze Weile sitzen wir einfach nur da und beobachten. Gegen 09:00 Uhr sind wir zurück in der Lodge und auf uns wartet schon ein leckeres Frühstück. Für mich ruft dann auch wieder die Arbeit: ich schaue mir die Hlosi Lodge, sowie das Woodbury Tented Camp an, welche Beide ebenfalls im Amakhala Game Reserve liegen. Kaum bin ich zurück in unserer Lodge, gibt es auch schon Mittagessen. Die Zeit bis zur nächsten Pirschfahrt verbringen wir am Pool, sowie auf der privaten Terrasse unseres Zeltes. Pünktlich um 16:00 Uhr steht Roelof wieder vor der Lodge und wir starten zu unserer dritten Pirschfahrt. An diesem Nachmittag sind insgesamt drei Fahrzeuge im gesamten Reservat unterwegs, während es normalerweise (vor Corona) um die 16 Fahrzeuge sind. Das Highlight des heutigen Nachmittags sind definitiv die Nashörner, die wir zu Gesicht bekommen. Wieder sitzen wir einfach nur da, während die Sonne langsam alles in Orangetöne verfärbt und lassen den Moment auf uns wirken. Zurück in der Lodge gibt es wieder ein sehr leckeres Abendessen und gegen 21:30 Uhr fallen wir müde ins Bett.

Tag 10

Noch einmal werden wir um 05:00 Uhr geweckt und starten um 05:30 Uhr mit der Pirschfahrt. Zuerst machen wir uns auf die Suche nach der Elefantenherde, doch die befindet sich weiterhin in dem gesperrten Tal. Also Planänderung: wir machen uns auf die Suche nach einer Gepardin und ihren drei Jungen. Auch hier haben wir leider kein Glück, aber so ist es eben manchmal im Busch. Zwischendurch sehen wir verschiedene Antilopen, Zebras, Giraffen und endlich auch einen Elefanten. Langsam machen wir uns auf den Weg zurück zur Lodge und dann sehen wir sie doch endlich: die große Herde mir circa 14 Elefanten. Plötzlich wird unser Guide ganz aufgeregt: die Elefanten sind auf direktem Weg zu unsere Lodge, wo sie an wärmeren Tagen auch gerne mal aus dem Pool trinken. Also lassen wir unseren „coffee stop“ an diesem Morgen ausfallen und fahren auf direktem Wege zur Lodge zurück. Wir machen es uns am Pool gemütlich und nun heißt es warten. Lange dauert es nicht und es kommt schon der erste Elefant um die Ecke. Dann werden es immer mehr und mehr und plötzlich wimmelt es nur so von Elefanten, die unseren Pool leer trinken. Was für ein Erlebnis! Lange sitzen wir einfach nur da und beobachten und staunen über die großen Tiere. Da die Elefanten nicht den Anschein machen, bald wieder weiterziehen zu wollen, wird uns kurzerhand das Frühstück am Pool serviert, sodass wir nicht auf den atemberaubenden Anblick verzichten müssen. Nach circa zwei Stunden entschließen sich die Elefanten dann doch weiterzuziehen und innerhalb von wenigen Sekunden ist alles wieder ganz still und es scheint so, als wäre nichts gewesen. Lediglich der deutlich leerere Pool und ein paar leer gefutterte Bäume deuten darauf hin, dass hier soeben eine Herde Elefanten durch spaziert ist. Nun ist es an der Zeit, die Koffer zu packen und Roelof bringt uns zurück zum Parkplatz und unserem Mietwagen. Als wir zurück auf die Autobahn N2 biegen ist es gerade mal 11:00 Uhr und wir können es kaum glauben, was wir schon alles erlebt haben! Nun heißt es aber erstmal Gas geben, denn wir wollen noch bis nach Oudtshoorn kommen. Gegen 16:00 Uhr erreichen wir dann das Berluda Farmhouse, welches in Schoemanshoek liegt. Bis zum Abendessen haben wir noch etwas Zeit, sodass wir die restliche Sonne am Pool genießen. Pünktlich zum Abendessen fahren wir dann auf die De Denne Guestfarm, wo es für uns beide Straußensteak gibt. Im Anschluss haben wir eine „stargazing“ Tour gebucht und wir haben die Möglichkeit, den Mond, Jupiter und Saturn durch ein Teleskop zu sehen. Auch bekommen wir noch eine kurze Einführung in die Sternenbilder auf der Südhalbkugel und erhaschen teilweise (es ist leider ein bisschen zu wolkig) einen Blick auf das Kreuz des Südens, den Skorpion und Orion. Es war ein langer Tag und gegen 22:00 Uhr fahren wir müde auf den Parkplatz des Berluda Farmhouse.

Tag 11

Wir starten den Tag mit einem leckeren Frühstück im schönen Garten. Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern und vor uns steht schon ein leckerer Kaffee und ein Omelette. Den Vormittag verbringe ich damit, mir das große Gelände des Berluda Farmhouse anzuschauen. Gegen 11:00 Uhr starten wir unsere Fahrt in Richtung Stellenbosch auf der landschaftlich schönen R62. Wir fahren vorbei an zahlreichen Straußenfarmen, rechts und links die hohen Berge und natürlich „Ronnie’s Sex Shop“. Gegen Mittag machen wir Halt bei „Diesel & Cream“, einem typischen Diner, für ein kleines Lunch in der Sonne. Weiter geht die Fahrt durch das Apple Valley, Robertson und Montagu, bis wir igrendwann wieder auf die Autobahn und dann nach Stellenbosch kommen. In Stellenbosch checken wir am Nachmittag in unserer Unterkunft für die letzten zwei Nächte unserer Reise ein und verbringen den Rest des Tages am Pool. Am Abend gehen wir im Stellenbosch Kitchen essen – mal wieder wird es ein Candle Light Dinner.

Tag 12

Bei der Unterkunft „De Haas @Die Laan 2“ wird das Frühstück nicht direkt in der Unterkunft angeboten, sondern es gibt Voucher für die umliegenden Restaurants. So kann man beim Frühstück auch mal etwas Abwechslung erleben und die lokalen Unternehmen werden ebenfalls unterstützt. Nach dem Frühstück schaue ich mir noch die anderen Unterkünfte der „De Haas“ Kette an, bevor es auf das Muratie Weingut geht. Dort machen wir eine Wanderung von circa 2,5 Kilometern mit traumhaftem Blick in die Umgebung und genießen anschließend ein Lunch, sowie ein Glas Wein. Am Nachmittag erledigen wir die letzten Einkäufe (der Vorrat an südafrikanischem Tee, Cidre und Wein hat die letzten Monate sehr stark abgenommen), laufen noch ein wenig durch Stellenbosch und genießen dann die Sonne am Pool. Am Abend geht es für uns ins Spek & Bone, einem der beliebtesten Restaurants in Stellenbosch. Oft ist es schwierig, noch einen Tisch zu ergattern, sodass wir durch die Pandemie tatsächlich Glück haben!

Tag 13

Wir starten den Tag mit einem Frühstück im Zentrum von Stellenbosch. Danach geht es zurück in die Unterkunft. Die letzten Sachen verschwinden noch schnell im Koffer und dann sind wir auch schon bereit zum auschecken. Das Auto lassen wir noch an der Unterkunft stehen und machen einen kleinen Spaziergang durch den Botanischen Garten der Universität Stellenbosch. Zurück am Auto machen wir uns so langsam auf in Richtung Flughafen Kapstadt. Unterwegs machen wir allerdings noch Halt auf dem Blaauwklippen Weingut, denn dort findet jeden Samstag ein Farmers Market statt. Wir bummeln durch die verschiedenen Marktstände, genießen die Sonne auf der Haut und beenden unseren Besuch mit einem typischen Red Cappuccino und einem Panini von einem der Stände. Nun geht es aber wirklich zum Flughafen. Wir geben die Koffer ab, zeigen unseren Impfpass vor und bekommen im Gegenzug unsere Boardkarte. Es ist wenig los, sodass wir schnell durch die Sicherheits- und Ausreisekontrolle kommen. Bevor wir unseren Ausreisestempel in den Pass bekommen, müssen wir noch ein „Health Document“ ausfüllen, welches zahlreich am Flughafen ausliegt. Mit wenigen Minuten Verspätung startet die Lufthansa Maschine und am nächsten Morgen landen wir wieder in Frankfurt.

Fazit

Die Tage zwischen dem PCR Test und unserem Abflug waren zwar noch einmal gefüllt mit Bangen und Warten, ob denn wirklich alles gut geht, aber mit dem negativen Testergebnis konnten wir problemlos nach Südafrika einreisen. Während die Zahlen in Deutschland weiter stiegen, saßen wir in Südafrika in der Sonne und haben unseren Urlaub genossen. Zudem habe ich mit eigenen Augen gesehen, wie gut Südafrika mit der aktuellen Situation umgeht: vor einem Restaurant-Besuch und beim Check In wird die Temperatur gemessen, überall stehen Desinfektionsspender bereit und sobald es etwas voller wird, zieht jeder automatisch seine Maske auf. Ein weiterer Vorteil ist definitiv, dass man das Land vermutlich nie wieder so leer erleben wird!

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