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Heidi & Dani – 5 Wochen in Namibia

Ursprünglich haben wir unserer Reise schon lange im Voraus für Mai 2020 geplant. Nicht nur Namibia wollten wir bereisen, sondern auch Botswana. Aufgrund von Covid mussten wir, wie viele Andere auch, unsere Reise verschieben und haben unsere Tour auf Oktober 2020 umgebucht. Den ganzen Sommer lang war immer die Ungewissheit da, wann und ob die Grenzen öffnen und können wir unsere Reise überhaupt machen? Eine Zeit zwischen hoffen und bangen. Ende August, Anfang September stand fest, Botswana wird dieses Jahr leider nicht mehr gehen, aber die Hoffnung für Namibia haben wir noch nicht aufgegeben. Wir haben unsere Tour mehrmals umgebucht, an die aktuellen Flugverbindungen angepasst und alles sehr kurzfristig fest gebucht. Die ersten Touristen sind Mitte September in Namibia angekommen, die Flüge laufen bisher planmäßig und unsere Vorfreude steigt. Jetzt kann uns nur noch ein positiver Coronatest einen Strich durch die Rechnung machen.
Das Warten auf die ersehnte Reise hat sich gelohnt und wir können nun endlich in unseren verdienten Urlaub starten.

Samstag, 3. Oktober 2020

Wir haben uns für einen Direktflug mit Eurowings ab Frankfurt entschieden. Am Vormittag starten wir unsere Fahrt ins ca. 6 Stunden entfernte Frankfurt. Pünktlich am Flughafen angekommen, erleben wir einen sehr leeren Flughafen. Ein Terminal ist sogar geschlossen, das Einchecken des Gepäcks erfolgt kontaktlos und auch ansonsten stehen überall Desinfektionsspender zur Verfügung. Der Mindestabstand und die Maskenpflicht werden eingehalten. Am Gate wird noch vor dem Einsteigen unser negativer Coronatest kontrolliert und dann kann es auch schon losgehen. Pünktlich um 20:00 Uhr heben wir ab und freuen uns auf Namibia.

Sonntag, 4. Oktober 2020

Pünktlich landet die Eurowings in Windhoek. Das Aussteigen erfolgt nach Sitzreihen. Da wir jedoch ganz hinten sitzen, sind wir die Letzten die aussteigen dürfen. Wir wissen, dass die Einreise nach Namibia immer sehr lange dauert und daher ein Sitzplatz so weit vorne wie möglich am besten wäre, aber aufgrund der derzeitigen Situation haben wir jedoch gedacht, dass hinten weniger los sein wird. Egal. Wir sind das Schlusslicht und reisen in Namibia ein. Es wird nochmals der Coronatest kontrolliert, bevor man zur Ausweiskontrolle geht. Die Koffer stehen schon vor dem Gepäckband und vor dem Rausgehen, müssen wir noch unseren Reiseplan sowie ein Formular mit Gesundheitsfragen vorlegen. Wir haben es geschafft und sind nun offiziell in Namibia. Unglaublich! Wir holen unseren Mietwagen ab und starten unsere Fahrt in Richtung Windhoek. Wir treffen Nicole von unserer Partneragentur in einem Café Windhoek in zum Frühstück und zu einem kleinem Meet & Greet. Gegen Mittag fahren wir direkt aus Windhoek raus, zuvor kaufen wir noch Vorräte für die nächsten Tage ein. Unser heutiges Ziel ist die Red Dunes Lodge bei Kalkrand in der Kalahari. Wir werden sehr herzlich empfangen und sind die ersten Gäste nach dem Lockdown. Wir genießen noch den kurzen späten Nachmittag und beobachten die vielen Erdmännchen, die vor der Terrasse des Restaurants herum sausen. Es ist etwas bewölkt, daher gibt es heute keinen typischen Sonnenuntergang. Abends wird uns ein erstklassiges 5- Gänge Menü serviert und dazu eine gute Flasche Wein.

Montag, 5. Oktober 2020

Der Tag startet heute früh für uns, denn wir machen eine Wanderung durch die Kalahari mit einer Übernachtung in der Wüste. Daher starten wir noch vor Sonnenaufgang. Wir wandern mit unserem Guide durch die tolle Landschaft und erfahren viel über die Flora & Fauna der Wüste. Das Frühstück wird gegen 8 Uhr inmitten der Wüste serviert, ein Traum! Zum Glück ist es heute nicht so heiß und das Wandern ist sehr angenehm. Wir erkunden die Wüste weiter zu Fuß, sehen ein paar Antilopen und genießen die warme Brise Namibias. Mittags machen wir Rast in einem typischen Lapa, wo uns auch kleine Köstlichkeiten serviert werden. Nach einer kleinen Siesta geht es weiter in das nicht allzu weit entfernte Dunes Camp, das nur aus zwei Zimmern, einem kleinen Pool, Essbereich und einer Feuerstelle besteht. Wir genießen den Nachmittag dort und lassen die Wüste mit allen Facetten auf uns wirken. Zum Sundowner wird die Düne hinter unserem Chalet mit Kerzen beleuchtet und mit einem kühlen Getränk genießen wir unseren ersten Sonnenuntergang in Namibia. Ein traumhafter Tag neigt sich dem Ende. Unser Koch grillt Fleisch über dem Feuer und so können wir diesen wunderschönen Tag in der Wüste beenden.

Dienstag, 6. Oktober 2020

Unser Tag startet mit dem Sonnenaufgang auf „unserer Düne“. Nach dem Frühstück wandern wir zurück zur Red Dunes Lodge, die ca. eine Stunde entfernt ist. Wir packen dort unsere Sachen und fahren weiter zu unserer nächsten Unterkunft. Wir werden bei der Ausfahrt noch von Zebras und Giraffen verabschiedet. Unsere nächste Unterkunft heute ist nicht weit entfernt und liegt ebenfalls in der Kalahari, die Bagatelle Game Ranch. Wir erreichen sie zur Mittagszeit und haben ein Upgrade in das Dunes Chalet bekommen. Von dort haben wir einen grandiosen Blick auf die roten Dünen. Für den Nachmittag haben wir uns eine Kombination aus Ausflügen gebucht. Naturrundfahrt, Geparden Fütterung und Sonnenuntergang. Wir starten mit unserem Guide die Fahrt durch die Dünen, was ein richtiges Erlebnis ist. Mit Vollgas geht es auf und ab, wir sehen wieder viele Antilopen und genießen den Fahrtwind bei heißen Temperaturen. Die Lodge hat auch 6 Geparden, die eine besondere Geschichte haben. Bagatelle arbeitet mit der Cheetah Conservation Fund zusammen und ist ein anerkannter Ort für den Erhalt der Tiere. Bei der Fütterung kommen wir den Tieren sehr nah und erfahren von unserem Guide viel über die Aufzucht der Tiere. Unvergessliche Fotos sind hier natürlich eingeschlossen. Nach diesem Highlight fahren wir zurück in die Dünen und genießen bei einem Gin Tonic die untergehende Sonne und das Farbspiel in den roten Dünen. Das Abendessen wird unter freiem Sternenhimmel am Lagerfeuer serviert.

Mittwoch, 7. Oktober 2020

Mit unserem Frühstückspaket fahren wir heute zu Sonnenaufgang los, denn wir haben eine weite Fahrt vor uns. Wir fahren in Richtung Keetmanshoop und erreichen den Köcherbaumwald noch am späten Vormittag. Es ist schon recht heiß, aber wir machen trotzdem einen Spaziergang durch den „Wald“ und sind ganz allein, keine anderen Touristen. Wahnsinn! Weiter geht die Fahrt in Richtung Aus, das Eagle’s Nest ist unser nächstes Übernachtungsziel. Wir erreichen Aus gegen 15:00 Uhr und werden sehr nett empfangen. Klein-Aus Vista hat den Coronatest, den wir am 5. Tag machen müssen, für uns organisiert (inzwischen fällt diese Pflicht weg). Wir fahren zum Ausfüllen der Formulare in die Klinik nach Aus, welche nur 5 Minuten entfernt ist. Alles sehr abenteuerlich. Zurück bei Klein-Aus Vista holen wir unser Grillpaket ab und fahren zu unserem 7km entfernten Chalet. Wir schmeißen direkt den Grill an und bereiten unser Essen zu. Es wird schon dunkel, der Sonnenuntergang ist schon gegen halb 7. Das Essen ist ganz wunderbar und so können wir den ersten Abend in Aus ausklingen lassen.

Donnerstag, 8. Oktober 2020

Nach dem Frühstück fahren wir gegen 8 Uhr direkt wieder nach Aus in die Klinik mit unserer Kühlbox, wo die Cornoatests drinnen sind. Eine sehr nette Krankenschwester führt die Test durch und erledigt die ganze Papierarbeit für uns. Mit unserer Kühlbox und unseren Test fahren wir in Richtung Lüderitz. Unser erster Halt ist in Garub bei den Wildpferden, die wir von einem Hide beobachten können. Weiter geht’s in Richtung Lüderitz durch endlose Weiten und wir merken, dass es windiger und windiger wird. Unser nächster Stopp ist Kolmannskuppe, die einst reichste Stadt Afrikas im 20. Jahrhundert. Jetzt ist es nur noch eine Geisterstadt, die von der Wüste immer mehr begraben wird. Wir machen einen Rundgang durch die „Stadt“ und besuchen einige Häuser. Der Sand steht an manchen Stellen sogar bis zur Decke. Einige Häuser bzw. Attraktionen sind noch besser erhalten, wie die Turnhalle oder die Kegelbahn. In Lüderitz angekommen geben wir dort unsere Kühlbox mit den Tests beim Doktor ab, der es dann nach Windhoek ins Labor schickt. Wir machen noch eine kurze Rundfahrt durch Lüderitz und besuchen auch kurz die Felsenkirche. Im Anschluss fahren wir eine Runde entlang der Atlantikküste und besuchen einige Buchten. Wir sehen viele Flamingos und große Wellen, die an den Buchten hoch peitschen. Es ist schön das Meer und den wilden Atlantik zu sehen. Bei starkem Wind genießen wir jedoch die kurze Meeresbrise und fahren am späten Nachmittag zurück zu unserer Unterkunft. Wir besuchen noch kurz die Geisterschlucht und ein altes Auto, das auf dem Weg zu unserem Chalet liegt. Wir grillen uns wieder ein Stück Fleisch und Gemüse zum Abendessen, das wir dann pünktlich zum Sonnenuntergang genießen. Wir machen noch ein paar Sternfotos und gehen dann müde ins Bett.

Freitag, 9. Oktober 2020

Pünktlich um 7 Uhr sind wir mit gepackten Koffern beim Frühstück und checken im Anschluss direkt aus. Heute geht es zum Fish River Canyon, in die Fish River Lodge. Unterwegs begegnet uns kein Auto und gegen Mittag erreichen wir mitten im Nirgendwo die Fish River Lodge. Begrüßt werden wir mit einem grandiosen Blick tief in den Canyon. WOW! Jedes Chalet hat einen wunderschönen Blick in den Canyon. Es ist super schönes Wetter, jedoch auch sehr wenig und kalt. Am Nachmittag starten wir zu einer Sunsetdrive und unser Guide erzählt uns viel über die Flora und Fauna. Auch ein paar Springböcke sehen wir in dieser trockenen und endlosen Landschaft. Wir erleben einen schönen Sonnenuntergang am Rande des Canyons bei windigem Wetter. Abends wird um den Kamin gegessen und mit Wärmflasche geht’s ins Bett. Am Fish River kann es oft sehr windig sein, daher liegen auch Ohrenstöpsel in den Zimmern bereit. Trotz des Windes und einer unruhigen Nacht, lohnt sich die Übernachtung auf jeden Fall am Rande das Canyons.

Samstag, 10. Oktober 2020

Die Sonne weckt uns, wir machen den Vorhang auf und können den heutigen Sonnenaufgang von unserem Bett genießen. Nach dem Frühstück starten wir zusammen mit unserem Guide eine Fahrt hinunter in den Canyon. Vorbei an den Wassertanks der Lodge und alten Farmgebäuden beginnt die unglaubliche Straße. Wir können gar nicht glauben, dass man auf so einem Weg fahren kann. Unser Guide macht es super und hat alles im Griff. Wir sehen zwei Mountain Zebras und steigen an einem Aussichtspunkt aus, wo wir noch tiefer in den Canyon blicken können. Das letzte Stück hinunter in den Canyon bringt uns eine „Straße“, die so beeindruckend ist und die wir nicht vergessen werden. Nach ca. 3,5 Stunden Fahrt erreichen wir gegen Mittag den „Natural Pool“, wo man bei heißen Temperaturen auch baden kann. Uns war es heute aber zu kalt, wir genießen ein Sandwich und hören nur die zwitschernden Vögel um uns herum. Nach einer guten Stunde Pause treten wir den Rückweg an, es geht die gleiche Strecke zurück. Vor der Lodge machen wir noch einen Abstecher zum neuen Mountain Camp für Wanderer. Wirklich sehr schön und die Fahrt in den Canyon hat sich auf jeden Fall gelohnt. Mit den tollen Eindrücken vom Tag genießen wir den Sonnenuntergang von der Terrasse der Lodge und einem gemütlichem Abendessen am Kamin.

Sonntag, 11. Oktober 2020

Nach einem frühen Frühstück zu Sonnenaufgang fahren wir los in Richtung Norden. Auch heute sind die Straßen leer und wir begegnen 5 Stunden keinem anderen Auto. Wir fahren durch traumhafte Landschaften mit endlosen Weiten, Bergen, Sand und Wüste. Unser Ziel ist das Kanaan Desert Retreat in den Tirasbergen. Ein absoluter Geheimtipp! Der Ausblick von unseren festen Zelten und von der Lodge ist einfach einzigartig. Es ist wieder sehr heiß und windig und wir machen am Nachmittag eine Sonnenuntergangsfahrt und fahren mit unserem Guide durch das riesige Reservat. Wir genießen es so richtig und kommen aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Wir sehen einen Fuchs und ein paar Antilopen. Auch Leoparden leben hier, wie in ganz Namibia. Wir erleben einen kitschigen Sonnenuntergang auf einem kleinem Hügel, bevor wir nach Sonnenuntergang zurück bei der Lodge sind. Das Essen ist grandios und nach einem tollen Tag können wir ins Bett gehen.

Montag, 12. Oktober 2020

Wow, schon eine Woche vorbei, aber wir haben ja noch etwas Zeit. Nach einem gemütlichen Frühstück fahren wir los. Heute haben wir nur einen kurzen Weg vor uns. Wir fahren in das Sonop Zannier Hotel, das ebenfalls noch in den Tirasbergen liegt. Wir haben die ganze neue Lodge für uns allein. Es ist schwierig die vielen Eindrücke in Worte zu fassen. Die Lodge ist ein einziger Traum, wie im Museum und einfach auf einen großen Steinhaufen gebaut. Auf die Spitze des Haufens geht es steil bergauf mit einem Golfcart, was schon das erste Erlebnis ist. Die ganze Lodge besteht aus festen Zelten und die Einrichtung ist aus den 1920er Jahren. Jedes Detail stimmt. Die Zimmer sind mit Holzstegen und Treppen verbunden. Wir haben einen unfassbar schönen Blick, in alle Richtungen. Den Nachmittag genießen wir am Pool, bevor es zu einer Sunset Fahrt losgeht. Wir genießen den Sonnenuntergang auf einem kleinem Berg und im Anschluss ein super Dinner unter freiem Sternenhimmel.

Dienstag, 13. Oktober 2020

Nach dem Frühstück starten wir zu einer besonderen Aktivität. Gemeinsam mit unserem Guide machen wir eine Fat Bike Tour. Wie viel Spaß es macht, mit den dicken Reifen über Stock und Stein und durch den Sand zu fahren. Kurz nach dem Start machen wir Halt bei einem kleinem ehemaligem Bushmann Village und unser Guide erklärt uns, wie die Menschen hier gelebt haben. Wirklich interessant und unglaublich. Weiter geht unsere Tour und wir geben ordentlich Gas. Es macht so viel Spaß und wir drehen eine große Runde, jedoch wird es ziemlich schnell heiß und die Sonne brennt runter. 2 Stunden später erreichen wir wieder die Lodge und nach einer kurzen Verschnaufpause wird uns ein leckerer Lunch serviert. Im Anschluss geht es über 100 Stufen runter zum Pool. Wir genießen die Wärme bei einer angenehmen Lounge Musik und Cocktails, die uns am Pool serviert werden. Das Wasser im Pool, ist sehr frisch und nur für eine kurze Abkühlung auszuhalten. Gegen 16:00 Uhr starten wir mit unserem Guide erneut zu einer Sunset Tour. Hierfür fahren wir auf einen kleinen Hügel rauf und die letzten 10 Minuten gehen wir dann mit Tisch, Stühlen und natürlich den Getränken zu Fuß nach oben. Die Sonne geht traumhaft zwischen den Bergen unter und das Farbenspiel ist einzigartig in dieser Landschaft. Das Abendessen wird uns wieder unter freiem Himmel serviert. Nach dem Essen schauen wir uns die Sterne und einige Planeten durchs Teleskop an, so schön! Im Anschluss wartet noch ein besonderes Highlight auf uns. Gegen 22:00 Uhr gehen wir noch ins Kino. Ja ins Kino! Eine Leinwand, die am Pool extra nur für uns aufgebaut wurde und dazu Popcorn und Bier. Wir schauen uns mitten im Nirgendwo und freiem Himmel den Film „Out of Africa“ im Outdoor Kino an. Nach dem langen, aber absolut perfekten und traumhaften Tag fallen wir gegen 01:00 Uhr ins Bett.

Mittwoch, 14. Oktober 2020

Nach dem Frühstück verlassen wir die besondere Unterkunft. Heute liegt auch nur ein kurzer Weg vor uns und es geht weiter in Richtung Norden. Unterwegs sehen wir viele Impalas, die die Straße überqueren. Die Landschaft ist wunderschön. Gegen Mittag erreichen wir Wolwedans und werden in das Privat Camp upgegradet. Wir sind die einzigen Gäste in der ganzen Lodge und ein herrliches Lunch erwartet uns. Im Anschluss machen wir eine kurze Siesta. Gegen 16:30 Uhr werden wir von unserem Guide abgeholt und fahren ins Base Camp, wo die Gäste parken und die Mitarbeiter wohnen. Wir bekommen eine kurze Führung und einen Einblick in das Base Camp. Wir besuchen den Gemüsegarten, die Schule und dürfen auch einen Blick in die Küche werfen. Wolwedans bildet auch Schüler aus, die dort praktischen und theoretischen Unterricht bekommen und natürlich auch im Basecamp schlafen. Nach dem interessanten Einblick in die Hintergrundarbeit von Wolwedans, unternehmen wir mit unserem Guide eine Sunset Fahrt über die Dünen und schauen uns den Sonnenuntergang auch auf einem Hügel an. Bei Dunkelheit kehren wir zurück zu unserer Lodge, wo bereits das Abendessen auf uns wartet.

Donnerstag, 15. Oktober 2020

Heute ist ein ganz besonderer Tag für uns. Diesen beginnen wir mit einem Ausritt über die Dünen. Das erst Mal auf einem Pferd, aber es ist eine tolle Erfahrung. Zurück in der Lodge wartet ein köstliches Frühstück auf uns. Wir beobachten die Oryx, wie Sie von unserem Wasserloch und aus unserem Pool trinken. Wir entspannen uns und sind auch schon etwas aufgeregt, aber warum? Es ist ein großer Tag für uns. Mittags wird wieder gut für uns gekocht. Am späten Nachmittag kommt unser Guide mit Zack zu unserer Unterkunft und wir besprechen das spätere Ereignis. Wir machen uns fertig und trinken Savanna. Aber was passiert jetzt eigentlich? Zack ist unser Pastor und heute wird geheiratet! Gegen halb 6 sind wir fertig, angezogen und wir haben uns hübsch gemacht. Jetzt soll es eigentlich losgehen, jedoch macht uns der aufziehende Sandsturm einen Strich durch die Rechnung. Geplant ist es, auf der Düne zum Sonnenuntergang zu heiraten, jedoch wird der Sturm immer schlimmer und eine Hochzeit auf der Düne ist heute nicht möglich. Wir müssen uns also entscheiden, heiraten wir in unserer Unterkunft oder doch am nächsten Tag? Jetzt muss alles schnell gehen, den wir wollen heute noch Mann und Frau werden. Das Team von Wolwedans kommt mit allen Sachen zurück zu unser Lodge, wir sind sehr aufgeregt, denn es ist jetzt schon halb 7. Es wird alles schön dekoriert und hergerichtet und sobald alles fertig ist, kann es auch schon losgehen. Ausgesucht haben wir uns den Platz unter dem kleinen Terrassendach, mit Blick in die Wüste und im Hintergrund die Feuerstelle. Wir sind beide sehr nervös, aber freuen uns jetzt auf die nächsten Stunden. Unser Pastor macht die Zeremonie einfach großartig, herzlich, voller Überzeugung und mit viel Liebe. Es wird langsam dunkel, der Sternenhimmel zieht auf und das Feuer knistert im Hintergrund. Wir müssen mit der Lampe bei der Unterschrift leuchten und wir haben „JA!“ gesagt!!! Jetzt sind wir Mann und Frau und stoßen mit einem Glas auf uns an. Wir hören Musik und Trommeln aus der Lodge und plötzlich kommt die „Wolwedans Band“, bestehend aus 10 Sänger, die afrikanische Lieder für uns singen und trommeln, während wir rund ums Feuer stehen. Wir haben Gänsehaut und freuen uns so sehr, dass wir es endlich gemacht haben. Es war schon über ein Jahr geplant, es wusste keiner bescheid, nicht mal unsere Familien und es ist einfach die perfekte standesamtliche Hochzeit für uns. Es wird uns noch ein leckeres Hochzeitsmenü serviert und wir genießen noch die Sterne, während wir am Feuer sitzen.

Freitag, 16. Oktober 2020

Um 05:15 Uhr klingelt heute schon der Wecker. Wir schmeißen uns nochmal in Schale und ziehen unser Outfit von gestern nochmal an. Mit gepackten Koffern geht es mit unserem Guide zur eigentlichen Hochzeitslocation von gestern. Das Wetter ist traumhaft schön und es ist windstill. Gegen 7 Uhr, passend zum Sonnenaufgang, erreichen wir den „Wedding Spot“. Die Mitarbeiter haben nochmal alles so für uns hergerichtet, wie es gestern gewesen wäre. Wir machen traumhafte Fotos im perfekten Licht und mit einer einzigartigen Aussicht. „Das sind Erinnerungsfotos!“, haben wir uns gedacht und freuen uns sehr darüber. Wir schneiden noch unsere Torte an und trinken dazu ein Gläschen. Es ist alles perfekt und wir hätten uns unsere Hochzeit nicht schöner vorstellen können! Gemeinsam mit unserem Pastor frühstücken wir im Gemüsegarten des Base Camps. Wir bedanken uns für die schöne Zeit auf Wolwedans, die perfekte Organisation und sind froh, dass trotz des Sandsturms alles geklappt hat. Gegen 10:15 Uhr brechen wir auf und fahren in Richtung Sossusvlei. Unser heutiges Ziel ist die Desert Hills Lodge. Traumhafte Lage und toller Blick in die Weite. Jeder hat sein eigenes Bungalow. Wir nutzen den Nachmittag, um uns erste Bilder von unserem Fotoshooting anzuschauen. Pünktlich zum Sonnenuntergang spazieren wir auf den kleinen Hügel hinter unserem Chalet und genießen bei einem warmen Wind den Sonnenuntergang. Abends gibt’s ein leckeres Menü und wir können so den Abend gemütlich ausklingen lassen.

Samstag, 17. Oktober 2020

Noch in der Dunkelheit fahren wir los in Richtung Sesriem. Wir sind das erste Auto am Gate um halb 7, in der Hochsaison sehr ungewöhnlich. Wir fahren auf der Teerstraße bei Sonnenaufgang in den Park und in Richtung Sossusvlei. Unterwegs machen wir tolle Bilder von Oryx im roten Sand und vom Dünenschattenspiel. Außerdem sehen wir einen Heißluftballon am Himmel schweben. Gegen 08:00 Uhr erreichen wir den Parkplatz und starten unseren Weg auf die Big Daddy Düne. Es sind kaum Menschen unterwegs. Wir bezwingen die Düne und sind ganz allein oben. Wir genießen den wunderschönen und weiten Blick in die Ferne. Wir laufen im tiefen Sand die Düne runter bis ins Dead Vlei. Da in den letzten Monaten sehr wenig Menschen hier oben waren, hören wir einen sehr lauten Sound – die Schwingungen der Düne. Ein Sound, den wir nicht mehr vergessen werde. Im Dead Vlei sind wir ganz allein, ja es ist menschenleer. Wow, so etwas werden wir wohl hier auch nie wieder erleben! Wir genießen die Ruhe und hören absolut nichts. Nach diesem wunderbaren Erlebnis kehren wir zu unserem Auto zurück. Es ist bereits Mittag und die Hitze ist im Schatten kaum auszuhalten. Wir entscheiden uns, den Park zu verlassen und genießen den Nachmittag in der Lodge. Den Sonnenuntergang schauen wir uns wieder auf dem Hügel hinter der Lodge an. Einfach traumhaft schön!

Sonntag, 18. Oktober 2020

Der Morgen startet heute ebenfalls sehr früh vor uns. Auch heute brechen wir in der Dunkelheit mit gepackten Koffern auf. Ein weiteres und besonderes Highlight wartet auf uns – ein Ballonflug. Noch in der Dunkelheit fahren wir zur ca. 10 Minuten entfernten Startbahn. Vor unseren Augen wird der Ballon hergerichtet und aufgeblasen. Es dämmert bereits und gegen kurz nach 06:00 Uhr schweben wir schon über dem Boden. Man merkt es gar nicht, dass man schon so hoch oben ist. Es weht kein Wind und die Aussicht, egal in welche Richtung man blickt, ist einfach atemberaubend. Man kann sich gar nicht satt sehen. Nach einer guten Stunde Flug landen wir wieder sicher am Boden, jedoch im Nationalpark. Nun erwartet uns ein leckeres Frühstück, mitten im Nirgendwo. Es gibt alles, was das Herz begehrt und natürlich Champagner. Per Auto geht es dann zurück zur Basis und zu unserem Auto. Ein wirklich tolles Erlebnis in einer einzigartigen Landschaft, dass man mal gemacht haben sollte. Wir besuchen bei der Basis noch die Schule und den Gemüsegarten, die beide von Namib Sky Balloon gefördert werden. Gegen kurz nach 10:00 Uhr fahren wir weiter in Richtung Norden. Einen Stopp machen wir in Solitaire und gönnen uns ein Stück des berühmten Apfelkuchens, der gerade frisch und heiß aus dem Ofen kommt. Unser heutiges Ziel ist die Rostock Ritz Lodge, wie immer mitten im Nirgendwo. Traumhafte Aussichten und vor allem ein Pool mit der wohl schönsten Aussicht in ganz Namibia erwartet uns hier. Zum Sonnenuntergang gehen wir wieder auf einen kleinen Hügel hinter der Lodge und können den Tag mit einem super Essen beenden.


Montag, 19. Oktober 2020

Nach einem gemütlichem Frühstück und einer herzlichen Verabschiedung fahren wir los und weiter in Richtung Norden. Das Ziel heute ist die Spitzkoppen Lodge. Der Weg führt uns durch tolle und einsame Landschaften, über einige Pässe mit tollen Ausblicken. Am Nachmittag erreichen wir die Lodge direkt unterhalb der Spitzkoppe und genießen den Tag mit traumhafter Aussich. Die Lodge hat wirklich eine top Lage und den Sonnenuntergang genießen wir quasi neben der Lodge auf einem großen Stein. Die Farben sind jeden Tag aufs neue für uns beeindruckend und wir feiern jeden Sonnenuntergang. Zum Abendessen werden uns in mehreren Gängen viele gute Köstlichkeiten serviert, dazu eine gute Flasche Wein.

Dienstag, 20. Oktober 2020

Wir frühstücken ganz gemütlich, die Sonne scheint und heute wird wieder ein wunderschöner Tag. Nach dem Frühstück machen wir eine kleine Wanderung durchs Reservat. Es ist schon sehr heiß, aber es ist trotzdem sehr schön. Wir sehen ein paar Zebras und Springböcke. Nach 2 Stunden kehren wir zurück zu unserem Zimmer und genießen den schönen Ausblick auf die Spitzkoppe. Gegen 13:00 Uhr erwartet uns ein kleiner Lunch, im Anschluss nutzen wir die Zeit noch für eine kleine Siesta, bevor es gegen halb 5 mit unserem Guide auf eine Abendaktivität geht. Wir sind ganz allein unterwegs mit unserem Guide und besuchen zunächst zwei Highlights im Reservat, den Zebra Pool, wo sogar Schildkröten drin wohnen und die Golden Snake, eine alte Felsmalerei. Im Anschluss fahren wir zum berühmten Felsbogen, dem Rock Arch. Wir machen tolle Fotos und genießen wie immer die Einsamkeit, denn nur wir sind hier und sonst keiner, was natürlich sehr selten ist! Zum Schluss zeigt uns unser Guide noch die „Small Bushman Paradise“, bevor wir zurück ins Reservat fahren und von einem Hügel, bzw. großem Stein die Sonne sehr kitschig untergehen sehen.

Mittwoch, 21. Oktober 2020

Wie fast täglich, werden wir früh von den ersten Sonnenstrahlen aufgeweckt. Wir packen unsere Koffer und gehen anschließend zum Frühstück. Um kurz vor 9 verlassen wir die Spitzkoppe und fahren zu unserem nächsten Ziel, dem Mowani Mountain Camp. Dieses erreichen wir gegen die Mittagszeit und werden nett empfangen. Wir haben das Zimmer mit der besten Aussicht bekommen und genießen hier den Nachmittag auf der Terrasse mit unserem Lieblingsspiel. Vor Sonnenuntergang gehen wir auf den Hügel zum Sunset Point, wo Kissen und Stühle bereitstehen, um sich den täglichen Sonnenuntergang gemütlich anzuschauen. Getränke und Snacks werden serviert, sodass man es einfach nur genießen kann. Im Anschluss wird ein gutes Mehrgangmenü serviert, bevor wir müde ins Bett fallen.

Donnerstag, 22. Oktober 2020

Heute klingelt mal wieder sehr früh der Wecker, es ist noch dunkel, als wir zum Frühstück gehen. Gegen halb 7 fahren wir los. Sehr ungewöhnlich für uns, dass heute zwei weitere Touristen mit dabei sind, aber auch schön, so kehrt langsam mal wieder etwas Normalität ein. Wir sind heute auf der Suche nach den Wüstenelefanten und fahren zunächst für einige Kilometer auf der Hauptstraße, bevor wir irgendwann links auf eine kleine und unscheinbare Schotterpiste abbiegen. Wir sind sehr froh, dass wir so warme Sachen anhaben, da es durch den Fahrtwind doch sehr frisch ist. Wir fahren durch eine außergewöhnliche Landschaft und verfolgen die Spuren der Elefanten. Wir bekommen kurze Zeit später die ersten beiden Elefanten zu Gesicht und freuen uns sehr. Es geht weiter in den Busch und sehen immer wieder an verschiedenen Stellen ein paar Elefanten. Wir beobachten die Tiere mit Spannung und erleben, wie nah die Elefanten an unserem Auto vorbei gehen. Manche streifen sogar den Ersatzreifen hinten am Auto. Wir machen eine kurze Kaffeepause und genießen dabei einen schönen Blick. Auf dem Rückweg sehen wir nicht nur zahlreiche Elefanten, sondern auch Strauße, Springböcke und eine Giraffe. Gegen Mittag sind wir zurück und können die Eindrücke vom Vormittag am Nachmittag Revue passieren lassen. Den Sonnenuntergang schauen wir uns natürlich wieder auf dem Hügel an. Das Abendessen wird heute unter freiem Sternenhimmel serviert. Einfach nur traumhaft.

Freitag, 23. Oktober 2020

Das Frühstück genießen wir heute wieder im Freien und verlassen Mowani gegen 07:30 Uhr. Wir erreichen das Gate zur Hobatere Lodge gegen Mittag. Das private Reservat liegt am westlichen Ende des Etosha Nationalparks, in der Nähe des Galten Gates. Nun sind es noch 16km bis zur Lodge, wofür wir fast eine Stunde brauchen. Wir werden herzlich empfangen und genießen den Nachmittag auf der Terrasse und können viele Tiere wie Elefanten, Kudus, Springböcke und Paviane beobachten. Für heute Nacht haben wir kein Zimmer in der Lodge gebucht, sondern das Baumhaus, mitten im Bush. Unser Guide bringt uns gegen 16:00 Uhr mit einer Kühlbox zu unserer heutigen Übernachtung, ca. 6km von der Lodge entfernt. Und da steht es, mitten im Busch! Unten ist ein Bad, sogar mit Dusche und oben ist eine große Terrasse mit weitem Blick und direktem Blick zu einem Wasserloch. Außerdem ist oben das Bett für unsere heutige Nacht. Der Guide verabschiedet sich von uns und nun sind wir allein im Busch. Wir machen es uns gemütlich und beobachten eine Herde Zebras, wie sie sich im Sand wälzen. Aufgrund des Windes staubt es richtig schön. Gegen 18:00 Uhr kommt der Guide erneut zu uns und bringt uns eine weitere Box mit unserem Abendessen. Nun sind wir endgültig allein und wir tischen uns das Essen auf, bevor es dunkel wird. Wir wollen gerade anfangen, als wir da Etwas in der Ferne herlaufen sehen – Löwen! Nicht nur einer es kommt ein ganzes Rudel und trinkt an unserem Wasserloch, während wir unser Essen genießen. Wie schön. Die Löwen verschwinden links hinter dem Hügel und es ist schon dunkel. Plötzlich hören wir wieder etwas trinken am Wasserloch. Wir leuchten mit der Lampe und es sind wieder Löwen. WOW! Wir machen uns bettfertig und als wir nochmal einen letzten Blick für heute aufs Wasserloch und in die Ferne werfen, kommt plötzlich eine Elefantenmutter mit Ihrem Baby an unserem Treehouse vorbei. Sie trinken am Wasserloch und wir beobachten die Beiden im Mondscheinlicht. Toll! Gegen 10 Uhr legen wir uns nieder, wir sind schon ziemlich müde. Nach ein paar Stunden wachen wir das erst Mal auf. Löwengebrüll! Da es so laut ist, kann es nicht weit weg sein. Es wird immer lauter und wir hören immer mehr Geräusche. An Schlaf ist jetzt nicht mehr zu denken. Die Löwen begleiten uns die ganze Nacht und wie wir am nächsten Morgen auch sehen, waren die Löwen die ganze Nacht um unser Baumhaus herum. Ein echtes und wunderbares Buscherlebnis!

Samstag. 24. Oktober 2020

Wir stehen auf, sobald es hell ist und gehen als Erstes auf Spurensuche, natürlich von unserer Terrasse aus. Wir sehen viele frische Spuren, auch Löwen. Wir machen uns einen Tee und genießen die morgendliche Buschstimmung. Gegen 07:30 Uhr werden wir von unserem Guide abgeholt und es geht zurück zur Lodge. Wir erzählen von unseren Erlebnissen und frühstücken. Im Anschluss packen wir noch unsere Sachen für die nächsten Tage und brechen dann auf. Heute geht es über den Grootberg Pass nach Palmwag. Die Palmwag Lodge erreichen wir am Nachmittag. Wir genießen den Ausblick bei einem Rock Shandy und freuen uns auf den heutigen späten Nachmittag. Gegen 16:00 Uhr werden wir von unserem Guide abgeholt und wir starten mit unserer zweitägigen Etendeka Wanderung. Nach einer kurzen Fahrt im offenen Geländewagen steigen wir aus und beginnen mit unserem Guide und zwei weiteren Touristen die Wanderung. Heute haben wir nur einen kurzen Weg. Unser Guide erklärt uns viel über die Fußabdrücke, die wir auf dem Pfad finden. Elefanten und Antilopen, auch Nashörner leben in dieser Region. Gegen halb 6 erreichen wir das Camp und genießen ein kühles Getränk rund um das Lagerfeuer. Im Anschluss beziehen wir unser heutiges „Zimmer“. Es ist eher eine Plattform, mit offenem Dach (kann man natürlich auch schließen) und zwei Betten mit Schlafsäcken und warmen Decken. Jede Plattform hat sein eigenes WC und Waschbecken. Eimer-Duschen werden sich mit weiteren geteilt. Es ist bereits dunkel und das Abendessen wird uns rund ums Feuer serviert, inklusive Lagerfeuergeschichten von unserem Guide. Ein toller erster Abend mitten in der Natur. Wir schlüpfen in unsere Schlafsäcke und genießen den tollen Sternenhimmel über uns.

Sonntag, 25. Oktober 2020

Jedesmal, wenn wir nachts aufgewacht sind, hatten wir funkelnde Augen von dem traumhaften Sternenhimmel und haben uns gefreut, wenn wir wieder eine Sternschnuppe gesehen haben. Um 7 Uhr gibt’s Frühstück und im Anschluss starten wir unsere heutige Wanderung. Es geht erstmal flach dahin und an einer kleinen Wasserstelle (dort ist sogar in der Trockenzeit Wasser), machen wir eine kurze Pause und es gibt ein paar Snacks und Getränke. Die Landschaft hier ist ebenso einzigartig, wie in vielen anderen Regionen, die wir bereits besucht haben. Wieder erklärt uns unser Guide viel über die Tracks und sonstigen Spuren, die wir unterwegs finden. Bewegung an der frischen Luft, dazu mit vielen Infos und Wissenswertes erzählt von unserem Guide, einfach ein einzigartiges Erlebnis! Das letzte Stück geht’s Berg auf, aber für jeden mit etwas Grundfitness ist dies gut zu schaffen. Gegen Mittag erreichen wir das zweite Camp, das Hill Camp. Uns wird ein leichter Lunch serviert, bevor wir den Nachmittag für eine Siesta nutzen. Vor Sonnenuntergang gehen wir mit unserem Guide nochmals ein Stück Berg auf, um einen weiteren schönen Blick auf die einzigartige Landschaft zu bekommen und bei einem kühlen Getränk die Aussicht zu genießen. Das Abendessen wird wieder bei Dunkelheit rund ums Feuer serviert. Ein wirklich sehr schöner und erlebnisreicher Tag geht heute wieder zu Ende.

Montag, 26. Oktober 2020

Nach dem Frühstück geht es heute nur noch Berg ab bis ins Etendeka Mountain Camp. Per Transfer im offenen Geländewagen werden wir dann zurück zur Palmwag Lodge gefahren. Die Fahrt dauert über eine Stunde und wir sehen zahlreiche Tiere, wie Giraffen, Impalas oder Orxy. Kurz vor der Lodge sehen wir sogar noch einen Elefanten, super! Wir verabschieden uns von unserem Guide und starten unsere heutige Fahrt gegen 10:30 Uhr. Heute haben wir einen weiten Weg vor uns und es geht erstmal zurück über den Grootberg Pass in die nächste Ortschaft. Dort wird nochmal vollgetankt und dann geht es weiter auf einer Teerstraße. Wie lange hatten wir sowas schon nicht mehr?! Heute ist das Motto, der Weg ist das Ziel. Wir erreichen die Dornhügel Guestfarm bei Grootfontein gegen 18:00 Uhr. Wir nützen die Zeit vorm Abendessen, um unsere Koffer zu sortieren und für eine Dusche. Im Anschluss sitzen wir mit den sehr netten Inhabern am Tisch zum Abendessen. Eine sehr schöne und gepflegt Farm, die auch verschiedene Aktivitäten anbieten. Leider hatten wir dafür jedoch keine Zeit.

Dienstag, 27. Oktober 2020

Der heutige Tag startet ebenfalls sehr früh für uns, noch vor Sonnenaufgang, denn heute haben wir das gleiche Motto wie gestern, der Weg ist das Ziel! Um halb 5 sitzen wir schon im Auto und fahren in Richtung Rundu. Die Sonne geht langsam auf und es kehrt leben in die Landschaft ein. Rechts und links sehen wir immer mehr „Ortschaften“ und Rundhütten. Außerdem sind viele Kinder unterwegs, die auf dem Weg in die Schule sind. So viele Menschen haben wir lange nicht mehr gesehen. Von Rundu fahren wir weiter in Richtung Divundu und noch weiter in Richtung Kongola. Unser heutiges Ziel ist das Nambwa Tented Camp. Das letzte Stück ist nur mit einem 4×4 Fahrzeug zu bewältigen, da er Sand stellenweise sehr tief ist. Wir erreichen Nambwa gegen halb 2 und werden sehr herzlich empfangen. Wir sind mal wieder die einzigen Gäste und das Mittagessen steht auch schon bereit. Die Lodge ist einfach traumhaft, wie ein großes Baumhaus mit festen Zelten. Die Zeit vergeht schnell und gegen 16:00 Uhr geht es schon los zu einer Bootstour, welche direkt von der Lodge aus startet. Es ist sehr heiß, den Tieren wahrscheinlich zu heiß. Wir sehen einige Antilopen und es ist ein Paradies für Vögel. Außerdem sehen wir einige Hippos, die wir hautnah beobachten können. Zum Sonnenuntergang werden uns Snacks und Gin Tonic serviert. So lässt es sich leben! Das Abendessen genießen wir dann unter freiem Sternenhimmel. Nach dem Essen beobachten wir noch etwas das Wasserloch vor der Aussichtsplattform, aber hier ist nicht sehr viel los. Gute Nacht.

Mittwoch, 28. Oktober 2020

Pünktlich um 05:30 Uhr bekommen wir einen Wake up Call von unserem Guide inkl. Kaffee und Keksen. Die Sonne geht auf und gegen 06:00 Uhr starten wir mit unserer Bootstour. Die Luft ist angenehm kühl und wir können nach der Hitze kurz durchatmen. Es ist richtig schön die Fahrt, wir sehen einige Hippos und viele Vögel. Unterwegs bekommen wir einen Kaffee und können dabei die Hippos vor uns beobachten. Gegen 09:00 Uhr sind wir zurück in der Lodge und wir bekommen ein gutes Frühstück. Zurück im Zimmer genießen wir den Ausblick aufs Wasser und lassen die Seele baumeln. Der Lunch wird uns heute an einem besonderen Ort serviert. Auf einem Hochstand, der nur mit einer Leiter zu erreichen ist und mit Blick aufs Wasserloch. Wir genießen das Essen in der Mittagshitze und schauen den Pavianen beim Trinken zu. Die Zeit vergeht schnell und schon startet unsere Abendsafari. Heute machen wir einen Game Drive im offenen Geländewagen. Wir sehen direkt einige Impalas, Giraffen und Kudus. Geht schon mal gut los für uns. Bei heißen Temperaturen erreichen wir ein großes Wasserloch, wo die Elefanten gerade am trinken sind und sich im Wasser abkühlen, das wäre jetzt auch schön! Wir drehen noch eine Runde durch den Park und sehen dabei eher kleinere Wildtiere, bevor wir pünktlich zum Sonnenuntergang wieder das Wasserloch erreichen. Dort sind schon Kissen, Snacks und kühle Getränke im orientalischen Stil für uns aufgebaut. Wir fühlen uns wie Royals und nehmen Platz. Wir genießen diesen wunderbaren und einzigartigen Moment und schauen uns das Schauspiel der Farben zum Sonnenuntergang an. Bei Dunkelheit fahren wir zurück zur Lodge und entdecken noch ein Rudel Wildhunde, die wir im Licht des Handstrahlers sehen. Kurz vor der Lodge läuft noch eine Hyäne in Richtung Wasserloch. Was für ein toller Game Drive und Abend, den wir mit einem guten Essen ausklingen lassen.


Donnerstag, 29. Oktober 2020

Heute werden wir nicht von unserem Guide geweckt, sondern von einem Hippo, das vor unserem Zelt im Fluss plantscht. Unser Guide kommt trotzdem pünktlich mit frischem Kaffee um 05:30 Uhr zu unserem Zelt. Gegen 06:00 Uhr brechen wir auf zu unserer Morgenpirschfahrt und entdecken direkt das Rudel Wildhunde vom Vorabend, nun bei Sonnenlicht! Die Sonne geht gerade auf und wir beobachten mit Spannung die aktiven Tiere. Weiter geht’s durch den Busch und es ist sehr ruhig, wir sehen nix, doch dann plötzlich kommt ein Büffel aus dem Gebüsch und noch einer und noch einer. Eine ganze Herde können wir beobachten. Weiter geht die Fahrt und plötzlich sieht Daniel rechts im Busch einen Leopard. Er schreit dem Guide nur „STOP“ zu und da ist er wirklich. Eine sehr junge Dame, die herumspaziert und sich ein schattiges Plätzchen zum Schlafen sucht. Toll, wir können den Leopard noch einige Zeit aus nächster Nähe beobachten, bevor wir weiter fahren und zurück zur Lodge. Wir haben erneut so einem wunderbaren Game Drive erlebt und frühstücken in Ruhe, bevor wir aufbrechen und wieder raus aus dem Park fahren. Unsere Fahrt führt uns heute zurück nach Divundu, in die River Dance Lodge, die wir am Nachmittag erreichen. Wir unterhalten uns nett mit dem Schweizer Ehepaar, den Besitzern der Lodge. Eine traumhafte Aussicht, die wir auch von unserem Zimmer genießen. Das Abendessen wird auf der Terrasse serviert, es ist ziemlich stürmisch, aber warm. Es ziehen schwarze Wolken auf und wir essen bei Blitzlichtgewitter. Gerade noch trocken ins Zimmer gekommen, erleben wir heftige Regenschauer und ein starkes Gewitter – der erste Regen!

Freitag, 30. Oktober 2020

Am nächsten Morgen hatten wir wieder Sonnenschein und warme Temperaturen. Wir haben eine Überraschung von der Lodge bekommen und gegen 06:30 Uhr sind wir zum Flussufer abgestiegen. Ein Frühstück auf dem fahrendem Schiff, toll! Der Tisch ist wunderschön gedeckt und es gibt viele Köstlichkeiten, während wir auf dem Fluss auf- und abfahren. Nach einer Stunde kehren wir zurück zur Lodge und verlassen die River Dance Lodge. Es geht heute zurück in Richtung Rundu und an das nördliche Gate des Etosha Nationalparkes. Wir erreichen die King Nehale Lodge gegen 15 Uhr und entspannen den restlichen Nachmittag in unserem Chalet mit eigenem Pool. Auch heute zieht ein Gewitter auf, des aber nach 2 Stunden wieder vorbei ist. Am Abend gibt es ein Buffet mit afrikanischen Spezialitäten. Müde fallen wir ins Bett.

Samstag, 31. Oktober 2020

Nach dem Frühstück nehmen wir heute an einer geführten Tour teil. Es geht in den Etosha und in den hauseigenen Hide. Die Fahrt dauert ca. eine Stunde und wir sehen unterwegs einige Elefanten und auch zwei Löwen. Im Hide angekommen haben wir einen perfekten Blick aufs Wasserloch, wo ein Elefant, Giraffen und sogar ein Nashorn am Trinken ist. Dazu werden uns Kekse und Kaffee serviert. Auf dem Rückweg, der ebenfalls eine Stunde dauert, sehen wir noch einige Antilopen. Gegen 11:00 Uhr sind wir zurück bei der Lodge. Nun können wir wieder die Annehmlichkeiten der Lodge genießen und etwas entspannen, bevor wir am Nachmittag erneut zum Hide fahren. Am Wasserloch sehen wir eine ganze Elefantenfamilie beim Trinken und plantschen, außerdem Giraffen und zwei Nashörner. Es ist besser als fernzusehen und wir wären am liebsten den ganzen Tag hier geblieben. Einfach toll! Auf dem Rückweg sehen wir nochmal eine ganze Elefantenfamilie, sowie zwei Löwen. Nach dem Abendessen freuen wir uns schon wieder auf unser Bett.

Sonntag, 1. November 2020

Mit gepackten Koffern fahren wir zum Restaurant und gehen Frühstücken. Zu Sonnenaufgang fahren wir in den Park und sehen auf der linken Seite direkt eine laufende Hyäne. Wir fahren weiter bis Namutoni und sehen unterwegs ein paar Elefanten. Bei Namutoni zahlen wir unseren Parkeintritt und fahren weiter. Wir steuern ein paar Wasserlöcher an und sehen viele Antilopen, Giraffen und Zebras beim Trinken. Direkt neben der Straße entdecken wir zwei Cheetahs (Geparden), die immer weiter in den Busch laufen, aber wir können die beiden trotzdem noch etwas verfolgen, toll! Am nächsten Wasserloch sehen wir wieder ein Nashorn und große Zebra und Gnu Herden. Den Busch-Brand der vergangen Wochen sehen wir leider sehr gut und große Teile des Parks sind einfach niedergebrannt. Wir besuchen den Etosha Lookout Point und genießen den weiten Blick in die Salzpfanne. An einem großen Wasserloch machen wir halt, beobachten die Tiere und snacken Kleinigkeiten als Mittagessen. Im Anschluss erreichen wir Halali, ein weiteres staatliches Camp im Nationalpark. Wir spazieren bis zum großen Wasserloch, dass etwas höher liegt und siehe da, Hunderte Elefanten, von groß bis ganz klein, die im Wasser plantschen und trinken! Wir sind ganz alleine hier und beobachten das Spektakel aus nächster Nähe. Wir können uns gar nicht satt sehen und vergessen fast die Zeit. Wir brechen auf und es geht zurück in Richtung Namutoni. Wir fahren sehr lange, ohne ein Tier zu sehen. Es ist alles niedergebrannt und schwarz. Doch dann sehen wir einen Leoparden, direkt neben der Straße. Wir beobachten ihn gespannt und dann kommt er noch näher und legt sich auf die Straße. Wow! Wir sind die Einzigen, die Ihn beobachten, sonst ist niemand hier! Auch hier können wir fast gar nicht genug bekommen, aber irgendwann muss man auch weiter fahren und wir sehen direkt wieder ein Nashorn auf der rechten Seite. Es ist wie im Paradies. Gegen 17:00 Uhr verlassen wir den Park am Lindequist Gate und fahren zu Onguma The Fort. Wir werden herzlich empfangen und zu unserem Zimmer gebracht. Wir haben von unserem Zimmer aus einen direkten Blick aufs Wasserloch, toll! Das Abendessen wird mit Blick aufs Wasserloch unter freiem Sternenhimmel serviert.

Montag, 2. November 2020

Heute steht ein ganz entspannter Tag auf dem Programm. Gemütlich frühstücken, die Tiere am Wasserloch beobachten, die Seele am Pool baumeln lassen. Mittags gibt’s ein sehr gutes Essen für uns und am Nachmittag steht auch nur Entspannung auf dem Programm. Abends genießen wir wieder das Essen unter einem wunderschönen Sternenhimmel, gemeinsam mit den trinkenden Giraffen am Wasserloch.

Dienstag, 3. November 2020

Pünktlich um 06:00 Uhr sind wir beim Frühstück und fahren mit gepackten Koffern zu Parköffnung um halb 7 in den Etosha Park. Keine Wartezeit am Gate, man gewöhnt sich wirklich an die Leere im Land. Wir steuern direkt ein paar Wasserlöcher an, jedoch außer ein paar Vögeln entdecken wir erstmal nichts. Später sehen wir zahlreiche Giraffen, Zebras, Gnus und viele Antilopen. Plötzlich taucht rechts von uns eine Hyäne auf, die wie wild auf und abläuft, aber sich dann doch zur Ruhe legt. Etwas weiter sehen wir Elefanten im Savannen Gras, was auch immer ein tolles Bild ist. Kurze Zeit später sehen wir wieder eine Hyäne auf der linken Seite und einen wedelnden Schwanz. Aus der Ferne sieht es aus wie Löwen, jedoch als wir näher kommen ist es ein Leopard, schon wieder direkt neben der Straße! Wir haben sehr viel Glück. Der Leopard versteckt sich in einem Entwässerungsgraben direkt neben der Straße, sodass wir ihn erstmal nicht mehr sehen können. Die Hyäne geht auf und ab und blickt offensichtlich in Richtung Leoparden. Jedoch legt sie sich kurze Zeit später unter einem schattigen Baum nieder. Wir blicken weiter auf den Graben und da, der Leopard schaut nochmal zu uns, er hat ein wunderschönes Gesicht und strahlende Augen. Aber so schnell wie er aufgeblickt hat, war er auch schon wieder weg. Wir warten noch einige Zeit in der Hoffnung, dass er sich nochmal blicken lässt, aber leider vergeblich. Wir fahren weiter auf unserer Route in Richtung Okaukuejo. Kurz vor dem Etosha Look Out Point sehen wir ein Löwenrudel, das gerade eine Giraffe gerissen hat! Direkt neben der Straße können wir das Spektakel beobachten. Es muss gerade erst passiert sein, die Löwen sind ganz außer Atem und die Beine der Giraffe zappeln noch. Wir bleiben noch über eine halbe Stunde, es ist kein anderes Auto hier. Die Löwen müssen sich erstmal von der Jagd erholen, bevor sie zum Fressen anfangen. Weiter geht’s und kurze Zeit später sehen wir an einem Wasserloch einen Elefanten mit hunderten Impalas und einigen Straußen. Wir erreichen das Okaukuejo Camp im Park, gehen auf den Aussichtsturm und genießen den weiten Blick in den Etosha. Im Anschluss besuchen wir das Wasserloch des Camps und sehen so viele Tiere, dass man sie gar nicht zählen kann. Elefanten, Zebras und Oryx, die im Pool plantschen, Impalas und Kudus. Wir bleiben hier für einige Zeit und beobachten die Tiere mit viel Freude. Am Nachmittag verlassen wir wieder den Park und fahren bis zur Vreugde Guestfarm, unserem heutigen Übernachtungsziel. Wir werden sehr nett empfangen, es gibt Kaffee und Kuchen und am Abend wird ein köstliches Dinner serviert.

Mittwoch, 4. November 2020

Nach einem gemütlichen Frühstück brechen wir auf und fahren zurück nach Windhoek. Gegen Mittag erreichen wir das Olive Exclusive. Den Nachmittag nutzen wir zunächst, um unsere Apostille (unsere Heiratsurkunde) beim Pastor abzuholen und im Anschluss genießen wir die Annehmlichkeiten der Unterkunft. Am Abend treffen wir uns mit Tanya von African Bush Bird Tour und meiner Kollegin Lena, die ebenfalls heute in Windhoek angekommen ist, zum Abendessen im Joe’s Beerhouse.

Donnerstag, 5. November 2020

Wir Frühstücken bei Sonnenschein auf der Terrasse und besuchen im Anschluss Bush Bird Tours in ihrem Büro. Nun nützen wir den Vormittag um noch einige Souvenirs für zu Hause zu kaufen. Gegen Mittag machen wir noch eine kurze Stadtrundfahrt durch Windhoek mit unserem Auto und fahren dann in Richtung Flughafen. Wir verbringen unsere letzte Nacht im Voigtland Guesthouse, welches ca. 20 Minuten vom Flughafen entfernt liegt. Wir werden herzlich empfangen. Voigtland hat 3 Giraffen auf dem Gelände, die regelmäßig zur Fütterung vorbeikommen. Heute um 15:00 Uhr ist es wieder so weit und wir können die Giraffen hautnah erleben und füttern. Nochmal ein richtig toller Abschluss der Reise und schönes Erlebnis, den Tieren so nah zu sein. Mit einem Steak und einem Glas Rotwein genießen wir unseren letzten Abend in Namibia!

Freitag, 6. November 2020

Die Koffer sind gepackt und es geht zurück zum Flughafen. Wir geben unseren Mietwagen ab, dann wird Fieber gemessen und schließlich dürfen wir einchecken. Eine wunderschöne und erlebnisreiche Reise geht nun zu Ende. Pünktlich um 10:00 Uhr heben wir in Windhoek mit der Eurowings ab. Der Flieger ist sehr leer und da wir ganz hinten sitzen, haben wir viel Platz. Der Flug vergeht recht schnell und wir landen gegen 19:00 Uhr in Frankfurt. Nun müssen wir noch unsere Heimreise antreten. Wir müssen uns erstmal an die ganzen Menschen und den „Verkehr“, sowie das Fahren auf der rechten Seite gewöhnen. Aber wir kommen sicher, aber müde um 02:00 Uhr nachts in unserem zu Hause an und freuen uns auf das eigene Bett!

Fazit

Wir haben Namibia so ursprünglich und leer erlebt, wie es vor Corona undenkbar gewesen wäre. Fast keine Touristen, keine Menschenmassen und die Highlights des Landes sehr oft für uns ganz alleine. Trotz Corona fühlt man sich wohl, da das Land so weitläufig ist. Man kann durchatmen und trotzdem werden die Coronamaßnahmen wie Desinfektion, Fiebermessen und Abstand sehr gut eingehalten. Eine Reise in der jetzigen Zeit kann man nur empfehlen, dem Trubel einfach mal entfliehen, abschalten, durchatmen und die Natur genießen.
So leer wird man Namibia in Zukunft wahrscheinlich nicht wieder erleben!

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