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Heidi & Dani – zwei Wochen in Zimbabwe

Mittwoch, 2. Juni 2021

Los geht’s in unser neues Abenteuer! Unser Corona-Test ist negativ, unsere Taschen sind gepackt und unsere Vorfreude sehr groß. Mit Ethiopian Airlines fliegen wir am Abend von Frankfurt los. Pünktlich starten wir um 22:15 Uhr. Der Flieger ist halbvoll und am nächsten Morgen landen wir in Addis Abeba, in der Hauptstadt Äthiopiens. Mit einem kurzen Aufenthalt steigen wir dort in unseren Weiterflug um. Um 08:30 Uhr geht’s per Direktflug nach Victoria Falls!

Donnerstag, 3. Juni 2021

Die Einreise in Victoria Falls geht schnell und ist unproblematisch. Wir zeigen unseren Corona-Test vor und es wird Fieber gemessen. Wir bezahlen die Visagebühr und der Beamte macht das Visum für uns fertig. Mit uns sind ca. 10 Personen eingereist. Das Gepäck wartet schon auf uns und auch unser Fahrer steht für den Transfer bereit. Wir werden sehr nett begrüßt und bei der ca. 20 minütigen Fahrt nach Victoria Falls erzählt uns der Fahrer bereits viel über die Stadt und die Fälle. Unsere erste Unterkunft heißt Batonka Lodge, ca. 10 Fahrminuten von den Fällen entfernt. Ein sehr schönes Gästehaus mit einem tollen Garten und Pool. Den Nachmittag nutzen wir, um uns frisch zu machen und die Lodge zu erkunden. Bereits gegen 15:30 Uhr werden wir schon zu unserer ersten Aktivität abgeholt. Es geht auf den Fluss, auf den Sambesi, welcher der viertlängste Fluss in Afrika ist. Wir steigen auf das schöne Holzboot und wir legen ab. Wir schippern auf dem Sambesi etwas auf und ab, halten Ausschau nach Tieren und genießen ein kühles Getränk. Wir sehen einige Hippos und auch große Krokodile, die am Uferrand liegen. Die Sonne geht langsam unter und nach 2 Stunden kehren wir wieder zurück zum Ufer und werden zu unserer Lodge zurückgebracht. Ein schöner erster Abend geht in Zimbabwe zu Ende!

Freitag, 4. Juni 2021

Der Tag heute startet früh, denn ein weiteres Highlight wartet auf uns. Wir werden gegen 08:00 Uhr an unserer Unterkunft abgeholt und es geht zum Helikopter Abflugplatz. Wir erhalten Informationen über die Sicherheitsmaßnahmen und kurze Zeit später steigen wir schon ein. Da wir die einzigen Gäste auf diesem Flug sind, haben wir den kompletten Helikopter für uns allein. Wir fliegen 3 Runden über die mächtigen Fälle und können nicht nur die aufsteigende Gischt beobachten, sondern auch zahlreiche Regenbögen. Einfach nur traumhaft! Auf dem Rückflug zur Plattform sehen wir noch eine kleine Gruppe von Elefanten. Der Flug war einfach perfekt. Wir werden zurück zur Lodge gebracht, wo bereits das Frühstück auf uns wartet. Im Anschluss checken wir aus und werden wieder abgeholt. Zunächst machen wir noch eine kurze Site Inspection in der neuen Palm River Lodge, bevor wir in unserer nächsten Unterkunft einchecken, der Ilala Lodge. Unser Zimmer bietet eine tolle Aussicht auf die Gischt der Fälle und wir genießen in der Mittagszeit die afrikanische Sonne. Am Nachmittag spazieren wir zum Nationalpark Mosi-oa-Tunya und dem Eingangstor zu den Fällen. Es ist kaum was los und wir können die verschiedenen Aussichtspunkte auf die Fälle in vollen Zügen genießen. Je weiter wir zu den letzten Aussichtspunkten kommen, umso mehr spüren wir die Gischt. Am letzten Punkt, dem „Danger Point“ werden wir richtig nass. Wir sind froh, dass wir einen Regenschirm dabei haben, da es gefühlt wie aus Eimern schüttet. Die Fälle haben sehr viel Wasser und sind sehr mächtig. Zurück in unserer Lodge lassen wir den Abend in der Ilala Lodge ausklingen.


Samstag, 5. Juni 2021

Ein entspannter Morgen steht vor uns. Wir frühstücken bei Sonnenschein auf der Terrasse und verbringen den Vormittag in der Lodge. Mittag werden wir abgeholt und zum Flughafen gebracht. In der Lounge von Safari Logistics warten wir noch auf zwei weitere Gäste, bevor wir zum Abflugplatz nach draußen gehen. Unsere Taschen werden verladen und wir dürfen in das Kleinflugzeug einsteigen. Kurze Zeit später heben wir auch schon ab und es geht in Richtung Süden, in den Hwange National Park. Dani darf sogar im Cockpit sitzen und wir genießen jede Minute des 40-minütigen Fluges. Wir landen mitten im Busch auf einer Schotterpiste. Unser Guide erwartet uns bereits und im Safarifahrzeug geht es weiter bis zur Lodge. Die Fahrt dauert ca. 45 Minuten und wir werden schon von Elefanten am Weg begrüßt. Der Empfang im Camp Somalisa ist sehr herzlich und wir werden singend und tanzend vom ganzen Team der Lodge willkommen geheißen. Auch Elefanten sind gerade am Wasserloch und wir setzen uns ruhig hin und können die Tiere aus nächster Nähe beobachten, wie sie aus dem Pool vor uns trinken. Toll! Es ist bereits 17:30 Uhr, wir werden zu unserem Zimmer gebracht. Gegen 18:00 Uhr gehen wir zurück zur Main Area. Es ist bereits dunkel, das Lagerfeuer brennt und der Gin Tonic wird mit viel Liebe für uns zubereitet. Am Abend gibt es ein köstliches 3-Gang Menü. Es ist ziemlich kalt und wir sind sehr froh über unsere Wärmflasche, die bereits im Bett auf uns wartet.

Sonntag, 6. Juni 2021

Die Nacht war sehr ruhig, bis wir um ca. 04:00 Uhr das erste Mal aufwachen. Wir hören Löwengebrüll und auch Baboons, die Rund um unser Zelt laufen. Aufregend! Wir können kaum weiterschlafen. Um 06:00 Uhr werden wir mit frischem Kaffee „geweckt“ und es wird langsam hell. Pünktlich zum Sonnenaufgang um 06:30 Uhr riechen wir bereits das Feuer, wo unser Toast zum Frühstück getoastet wird. Wir sitzen rund um die Feuerstelle, genießen den heißen Kaffee und die morgendliche Ruhe beim Frühstück. Im Anschluss startet unsere Pirschfahrt mit Poncho und Wärmeflasche. Es ist wirklich bitterkalt. Wir machen uns auf die Suche nach den Löwen, aber der Bush ist ruhig und wir sehen nur ein paar Impalas, sonst leider nichts. Wir kommen in die offene Savanne und entdecken Zebras, Gnus und Giraffen im perfekten Licht. Auch ein Eland und eine Büffelherde bekommen wir vor die Linse. Unterwegs machen wir eine Kaffeepause an einem Wasserloch und ein paar Elefanten leisten uns Gesellschaft. Wir fahren zurück in Richtung Camp, trotz Sonnenschein ist es noch nicht richtig warm. An einem Wasserloch sehen wir einen „Hide“ (=Unterstand/Versteck, wo man sich hinsetzt und die Tiere in Ruhe beobachten kann) und ein paar Elefanten in der Ferne. Wir entscheiden uns hinzusetzen und zu warten, bis die Elefanten zum Trinken kommen. Es dauert keine 5 Minuten und die erste Familie ist schon da. Wir sind den Tieren so nah, ein ganz besonderer Moment! Die eine Familie kommt, die nächste geht. Rush Hour am Wasserloch! Ein fantastischer Abschluss der Morgenpirschfahrt. Gegen 12 Uhr sind wir zurück im Camp und das Mittagessen steht schon bereit. Es gibt Burger, die wir uns selbst belegen können. Richtig gut! Nun ist eigentlich Siesta-Time, jedoch haben wir für Siesta leider gar keine Zeit. Wir machen uns frisch und sehen, wie 3 große Bullen an unserem Zelt in Richtung Wasserloch gehen. Schnell die Kameras geschnappt und wir huschen vor zur Main Area. Dort sind wir ganz alleine mit den Elefanten! Wir beobachten die wundervollen Tiere aufmerksam und sind glücklich, sie in einer so natürlichen Umgebung ungestört live zu sehen. Zurück im Zimmer dachten wir, eine kurze Siesta wäre auch schön, aber dann kommen die nächsten Elefanten sehr nach an unser Zelt. Ich lege mich auf den Boden der Terrasse und habe so einen ganz besonderen Blick auf die Tiere. Ein Elefant kommt mir so nahe, dass ich ihn fast berühren kann. Wir bleiben ganz ruhig und lauschen nur den Geräuschen der Elefanten. Einfach nur WOW!
Nach der Tea-Time gehen wir gegen 16:00 Uhr erneut auf Safari. Wir sehen wieder zahlreiche Elefanten und Antilopen. Den Sonnenuntergang genießen wir auf einem kleinen Hügel bei einem guten Gin-Tonic. Auf dem Rückweg, kurz vor unserem Camp sehen wir plötzlich eine Straßensperre. Es ist stockfinster und wir sehen die Sperre nur durch das Scheinwerferlicht des Autos. LÖWEN! Viele Löwen liegen mitten auf der Straße. Zunächst sehen wir nur zwei, die unser Guide vorsichtig weckt und dann vorbei fährt. Wir fahren um die Kurve und da liegen wieder 3 mitten auf der Straße, die wir beim Schlafen beobachten. Weitere Löwen liegen auf unserem Weg und kommen links und rechts aus dem Gebüsch. Insgesamt zählen wir 18 Löwen! Mit diesen Eindrücken kehren wir zurück zur Lodge, das Lagerfeuer und der Sternenhimmel warten bereits auf uns. Heute gibt es ein Braai (afrikanischer Grillabend) und wir genießen das Essen bei eisigen Temperaturen unter dem traumhaften Sternenhimmel.

Montag, 7. Juni 2021

Das erste Mal wachen wir heute gegen 01:30 Uhr auf und werden von sehr lautem Löwengebrüll geweckt. In der Nacht wachen wir immer wieder auf und das Gebrüll kommt immer näher. Wir freuen uns schon total, wenn es endlich hell wird und wir nach Spuren suchen können. Nach dem Frühstück geht die Pirschfahrt los. Wir halten Ausschau nach den Löwen, fahren im Kreis, jedoch sehen wir in der ersten halben Stunde nichts. Doch dann hören wir wieder Geräusche und fahren in diese Richtung. Nun haben wir Glück und vier Löwinnen stolzieren über die Straße. Im Bush sehen wir auch noch einen großen männlichen Löwen, also fahren wir querfeldein über hohes Gras und können den männlichen Löwen aus nächster Nähe beobachten. Es sind auch einige junge männliche Löwen dabei, die sogar untereinander kämpfen. Unser Guide erklärt uns, dass der männliche, geschlechtsreife Löwe aus der Gruppe ausgeschlossen wird, da er schon zu alt sei. Jedoch akzeptiert er dies nicht so einfach und währt sich heftig mit lautem Gebrüll und Attacken! Daher auch die lauten Geräusche in der Nacht. Tolles und sehr seltenes Erlebnis das wir hier aus nächster Nähe beobachten dürfen. Sogar unser Guide ist sprachlos, da er die Situation das erste Mal live erleben darf. Dann fliegt ein grausiger Gestank durch die Luft und ein Stück weiter sehen wir einen zweiten männlichen Löwen und auch ein paar Babys, die ein Zebra essen. Das Zebra wurde wohl auch in der letzten Nacht erlegt.
Wir kommen aus dem Stauen gar nicht mehr raus und wissen nicht, in welche Richtung wir blicken sollen, da rund um uns Löwen sind. Heute sind es mit den Babys sogar 22 Löwen!
Nach einiger Zeit bei den Löwen fahren wir noch ein Stück weiter, leider sehen wir aber nicht mehr viel. Nach einer Kaffeepause werden wir zusammen mit einem Guide mitten im Bush „ausgesetzt“. Wir machen einen Bush Walk zurück zur Lodge! Wir marschieren in einer Linie durch den zum Teil sehr dichten Bush und gehen auf Entdeckungstour. Wir lernen viel Neues über die kleinen Dinge im Bush kennen. Unser Guide erklärt uns viel z.B. über Erdbauten der Tiere, Pflanzen, Bäume und wir benennen die verschiedenen Hinterlassenschaften der Tiere. Auch ein Adlernest haben wir entdeckt. Da die Löwen sehr nah bei der Lodge sind, müssen wir einen großen Bogen machen. Wir sehen viele Löwenspuren, aber zum Glück ist uns keiner über den Weg gelaufen. Nach ca. 1,5 Stunden erreichen wir wieder die Lodge. Heute gibt es Pizza, die wir selbst belegen und die im Pizzaofen draußen gebacken wird. Richtig gut! Wir genießen den Nachmittag und verbringen diesen am Wasserloch, aber es ist verhältnismäßig ruhig und nur ein paar Elefanten leisten uns Gesellschaft. Die Nachmittagspirschfahrt geht los und es geht direkt in Richtung der Löwen! Wir beobachten die Tiere nochmals aus nächster Nähe und genießen diesen Moment. Den Sonnenuntergang schauen wir uns von einem Treehouse an. Im Sommer kann dort auch unter freiem Sternenhimmel übernachtet werden. Vor uns ein wunderschönes Wasserloch mit Elefanten, in der Hand ein Drink und wir genießen die letzten Sonnenstrahlen des Tages. Den Abend verbringen wir in der Lodge mit einem guten Essen und bei netten Gesprächen rund ums Feuer.


Dienstag, 8. Juni 2021

Die Nacht war ungewöhnlich ruhig, fast schon gespenstisch und wir haben nichts gehört. Ein letztes Frühstück rund um das Feuer, wir verabschieden uns von den lieben Mitarbeitern und  fahren mit unserem Guide gegen 07:30 Uhr los in Richtung Airstrip. Der Weg dort hin ist sehr ruhig und wir sehen leider kaum Tiere. Um halb 9 erreichen wir den Airstrip und beobachten noch ein paar Zebras und Strauße. Wir sehen, wie unser Flieger landet, verabschieden uns von unserem super Guide und weiter geht’s! Die Flugzeit zu unserer nächsten Unterkunft beträgt eine Stunde und zehn Minuten. Der Flug vergeht aber recht schnell. Unser Ziel ist der Lake Kariba und der Anflug ist mehr als spektakulär mit traumhaften Aussichten. Ein Schakal ist kurz vor der Landung noch über die Landebahn geflitzt. Zum Glück war der so schnell! Wir werden von unserem Guide empfangen und im Hintergrund hebt der Flieger schon wieder ab, nachdem wir mit dem Auto die Impalas von der Landebahn weggescheucht haben. Die Fahrt zur Bumi Hills Lodge dauert nur 5 Minuten und es geht hinauf auf den Berg. Dort werden wir wieder mit Gesang herzlich begrüßt. Der erste Blick vom Pool mit der Aussicht auf den See ist einfach überwältigend! Alles ist so grün und das komplette Gegenteil vom Hwange. Auch von unserem Zimmer aus genießen wir den tollen Blick auf den See. Mittags gibt es einen leichten Salat, dazu einen Rock Shandy. Am Nachmittag spielen wir unser Lieblingsspiel „Pascheln“ (Kniffel), bevor wir am Nachmittag zu unserer Abendaktivität aufbrechen. Unser Guide bringt uns runter zur Bootsanlegestelle und dort wartet schon ein weiterer Guide, „Litte Max“. Und los geht es mit dem Speedboot über den Kariba See. Gestartet wird erstmal langsam, vorbei an den toten Bäumen, doch dann gibt unser Guide Vollgas und wir fliegen über den See! Der Wind ist sehr angenehm und wir fahren zur gegenüberliegenden Insel. Dort leben verschiedene Vogel- und Antilopenarten und auch viele Paviane. Gefahren für die Tiere gibt es nur aus dem Wasser, und zwar von den vielen Krokodilen. Wir sehen außerdem einige Hippos. Weiter geht die Fahrt wieder in Richtung Festland, wo wir nicht nur einen tollen Blick auf die Lodge haben, sondern auch verschiedene Tiere sehen, wie Elefanten, viele Krokodile und Hippos. Den Sonnenuntergang genießen wir vom Boot aus. Wir können gar nicht so schnell schauen, da ist die Sonne auch schon untergegangen. Am Abend wird uns ein gutes 3-Gang Menü serviert und wir sehen hunderte Lichter auf dem See. Das sind die Fischer, die immer nachts auf dem See unterwegs sind. Ein typisches Bild für den Lake Kariba.

Mittwoch, 9. Juni 2021

Gegen 6 Uhr starten wir heute schon mit unserer Pirschfahrt, noch vor Sonnenaufgang. Wir fahren keine 5 Minuten und hören schon Warngeräusche von einem Kudu, aber sehen leider nichts durch den dichten Bush. Wir fahren weiter in Richtung Ufer und die Sonne geht auf. Wir sehen eine riesige Büffelherde im perfekten Licht. Wir genießen den Augenblick und machen viele schöne Fotos. Wir sehen noch viele Impalas und auch zwei Elefanten, die sich jedoch noch im dichten und warmen Bush verstecken. Außerdem finden wir noch frische Löwenspuren, leider aber nicht die Löwen selbst. Zurück in der Lodge wartet bereits das Frühstück auf uns. Bei Sonnenschein und mit tollem Blick auf den See! Nach dem Frühstück haben wir direkt den nächsten Programmpunkt und ein weiteres Highlight unserer Reise. Mit dem Guide „Litte Max“ fahren wir wieder hinunter zur Bootsanlegestelle, denn wir gehen heute fischen! Für mich ist es das erste Mal und wir freuen uns sehr. Nach einer kurzen Fahrt an ein ruhiges Ufer geht es auch schon los. Angel rein und zack, ich habe schon den ersten Fisch dran! Leider zu klein, also wieder zurück ins Wasser. Wir fischen weiter und ein paar große Fische sind schon dabei. Es macht richtig Spaß und die Location ist traumhaft. Im Wasser vor uns sind nicht nur Fische, sondern auch eine Gruppe Hippos, am Uferrand trinkt eine Elefantenfamilie und viele verschiedene Vogelarten leisten uns ebenfalls Gesellschaft. Nach einer guten Stunde fahren wir noch in eine andere Bucht und fangen noch ein paar größere Fische für das ganze Camp. Es hat richtig Spaß gemacht und war ein ganz tolles Erlebnis. Es ist nun schon Mittagszeit und wir sind „eigentlich“ auf dem Rückweg zur Lodge, jedoch fahren wir einen Umweg und in Richtung Strandufer. Dort werden wir schon von der Crew erwartet und der Lunch ist hier für uns aufgebaut. Es warten zahlreiche Köstlichkeiten auf uns und dazu gönnen wir uns ein Savanna Dry. Vor uns der See und Wasserböcke, die uns etwas skeptisch anschauen. Eine ganz tolle Überraschung von der Lodge an einem ganz besonderen Ort! Es war fast schon zu kitschig. Wir sind zurück in der Lodge und machen uns schon wieder bereit für die Nachmittagspirschfahrt, die um 16:00 Uhr startet. Unser Guide erzählt uns heute viel über Flora & Fauna und den Sonnenuntergang genießen wir wieder in Ufernähe. Auf dem Rückweg sehen wir noch ein paar Elefanten, die die Impalas verscheuchen. Und wieder geht ein sehr schöner und erlebnisreicher Tag zu Ende. Zum Abendessen dürfen wir noch unseren gefangenen Fisch frittiert probieren, wirklich sehr gut!



Donnerstag, 10. Juni 2021

Heute erleben wir einen besonderen Sonnenaufgang. Wir fahren in der Morgendämmerung los zum Ufer. Zwischen den berühmten toten Bäumen geht die Sonne langsam auf. Ein wirklich magischer Moment und einer der schönsten Sonnenaufgänge, die wir je erlebt haben. Im Anschluss fahren wir noch etwas durch das Reservat, aber sehen leider nichts mehr Außergewöhnliches. Nun steht ein gemütlicher Vormittag mit Frühstücken vor uns, bevor wir um 12:00 Uhr zum Airstrip aufbrechen. Unterwegs werden wir noch von Elefanten und auch von einem Zebra Baby verabschiedet. Wir beobachten, wie unser Flieger landet und nun ist es nur noch ein 6-Sitzer, eine Cessna. Ein wirklich kleiner süßer Flieger. Unser Flug führt uns zunächst über den Kariba Stausee und wir können aus der Luft die Staumauer sehen. Unser Ziel ist Mana Pools, das wir nach ca. 40 Minuten erreichen. Unser Guide „Cloud“ erwartet uns bereits und wir fahren zum nächsten Camp, dem Kanga Camp. Kurz vor dem Camp hören wir schon wieder den „Begrüßungssong“ mit Trommeln, doch in diesem Moment erhält unser Guide eine Funknachricht. Er sagt nur „Leopard“ & „Waterhole“ und das wir sofort rausspringen sollen. Gesagt und getan! Mit Kamera und Fernglas laufen wir an den Mitarbeitern vorbei, die fröhlich weitersingen und es geht schnell zum Wasserloch. Ja, da begrüßt uns der trinkende Leopard. Was für ein Glück wir doch haben! Unglaublich! Wir werden nun nochmals in Ruhe begrüßt und uns wird alles erklärt, bevor wir unser Mittagessen bekommen. Nach ca. einer halben Stunde kommt der Leopard nochmal zurück und trinkt erneut. Wir machen schöne Bilder und genießen den Anblick. Im Anschluss beziehen wir unser Zimmer, bzw. unser Zelt mit Außenbadezimmer, richtig cool! Wir haben nicht viel Zeit, den wir gehen gleich auf Safari. Unser Guide ist großartig und hat ein großes Wissen. Er erzählt uns viel über die Entstehung von Mana Pools und man merkt richtig, dass er seinen Job liebt. Unterwegs sehen wir nicht sehr viel, der Bush ist zum Teil noch sehr dicht, aber ein paar Elefanten und Impalas waren dabei. Pünktlich zum Sonnenuntergang gibt es einen Sundowner und wir unterhalten uns nett mit unserem Guide. Es dämmert schon und es wird langsam dunkel. Dani sieht etwas in der Ferne, das sich bewegt. Unser Guide schaut auch und sagt nur LEOPARD! Wir machen das Auto startklar, lassen die Getränkekisten stehen und düsen schnell dem Leopard hinterher. Es ist ein Anderer, als vom Wasserloch heute Mittag. Unser Guide vermutet, dass er auf die Jagd geht, aber leider ist es jetzt zu dunkel und der Leopard verschwindet im Bush. Auf dem Weg zurück zu den Getränkekisten, sehen wir noch eine Hyäne, die dem Leopard folgt. Wieder ein toller und aufregender Abschluss der Abendsafari. Zurück im Camp erzählen wir von unseren Erlebnissen am Feuer und genießen ein gutes Abendessen am Wasserloch.

Freitag, 11. Juni 2021

In der Nacht begleiten uns diesmal nicht die Löwen, sondern Hyänen. Wir können die Tiere die ganze Nacht hören und die Geräusche sind zum Teil so lustig, dass wir selbst lachen müssen. Als wir gegen 05:30 Uhr aufstehen, können wir hören, wie Nah die Hyänen wirklich sind. Als es langsam hell wird, gehen wir um kurz nach 6 Uhr zum Frühstück. Die Hyänen müssen ganz in der Nähe des Camps sein, spannend! Gefrühstückt wird wieder rum um das Lagerfeuer. Am Wasserloch ist es ruhig und gegen 06:30 Uhr brechen wir auf. Das Spurenlesen am Morgen ist wie die Tageszeitung, sagt unser Guide. Wir folgen Löwenspuren, jedoch sehen wir nichts. Wir fahren weiter und in einem trockenen Flussbett sehen wir eine Hyäne, die jedoch schnell im Bush verschwindet. Unser Guide sagt nur „Ok, let’s walk!“. Gesagt, getan und wir folgen den Spuren der Hyäne. Es ist wirklich sehr aufregend, da die Hyäne oder jedes andere Tier quasi hinter dem Busch sein kann. Aber wir gehen in einem großen Kreis zurück zum Auto. Wir haben zwar nichts gesehen, aber dafür eine neue Erfahrung gemacht. Wir fahren weiter, vorbei an trötenden Elefanten, die uns sehr erschreckt haben. An einem Wasserloch machen wir eine Kaffeepause und da kommt eine Elefantenfamilie anmarschiert. Der Wind steht zu unseren Gunsten und wir gehen näher zum Wasserloch auf einen Hügel und können so die Familie aus nächster Nähe beobachten, ohne dass sie uns bemerken. Nun ist es schon 11:30 Uhr und wir fahren zurück in Richtung Camp. Kurz vor der Lodge sehen wir einem trockenen Flussbett die Crew von Kanga. Das Mittagessen wird uns heute hier serviert. Toll, wieder eine schöne Überraschung! Es gibt Burger, die frisch für uns in einer Schubkare gegrillt werden und die wir selbst belegen können. Wir sitzen da, mit unserem Essen und Dani sagt nur zu mir, jetzt fehlt nur noch der Leopard. Keine 5 Minuten später bewegt sich links im Flussbett etwas. Ca. 200 Meter entfernt spaziert eine Leopardin von links nach rechts über das ausgetrocknete Flussbett in den Bush. Wir rufen vorsichtig die Crew und sagen nur „LEOPARD!!!“ Die Mitarbeiter können es gar nicht glauben, dass wir schon wieder einen gesehen haben. Wir lassen alles liegen und stehen und fahren mit unserem Guide in die Richtung, wohin der Leopard spaziert ist. Leider sehen wir ihn nicht, wahrscheinlich liegt er im dichten Bush. Wir essen noch fertig, während der Guide an die Stelle geht, wo wir den Leoparden gesehen haben. Als er die Spuren sieht, glaubt er uns endlich auch, dass es wirklich einer war und sagt, was für ein unglaubliches Glück wir schon wieder haben. Zurück im Camp müssen wir diese Eindrücke erstmal verarbeiten und nehmen eine Dusche. Ein großer Elefantenbulle will fast mit duschen, da er vor unserem Bad steht, das offen ist. Wirklich cool – das ist Afrika! Wir gehen zurück zur Main Area und können ein paar Elefanten aus nächster Nähe beobachten. Wir genießen einfach die Ruhe und Natur im Bush. Am Nachmittag geht es auch schon wieder los. Wir haben gar keine Zeit für eine Siesta, da wir am Wasserloch und auch auf Safari nichts verpassen wollen. Der Bush hat jedoch gerade nicht viel für uns zu bieten und an einem großen trockenen Flussbett genießen wir unseren Sundowner. Als wir zum Camp zurückfahren, sehen wir noch ein paar Tiere, die sich meistens nur nachts blicken lassen, wie einen Honigdachs. Zurück im Camp werden wir am Lagerfeuer schon wieder erwartet und genießen den letzten Abend im traumhaften Kanga Camp!

Samstag, 12. Juni 2021

In der Nacht begleiten uns wieder die Hyänen und lassen uns kaum schlafen. Eine aufregende Nacht! Pünktlich um 06:00 Uhr sind wir beim Frühstück und genießen das letzte Mal den wunderschönen Blick aufs Wasserloch. Gegen halb 7 verabschieden wir uns von der Kanga Camp Crew und gemeinsam mit unserem Guide „Cloud“ brechen wir auf. Uns Ziel ist heute das Nyamatusi Camp in Mana Pools. Es sind ca. 40 km in Richtung Sambesi. Die ersten zwei Stunden sehen wir kaum Etwas, nur dichter Bush und viele Bäume. Auf einer offenen Fläche entdecken wir dann eine große Büffelherde und auch mal wieder andere Fahrzeuge und Menschen. Wir fahren vorbei an ein paar Wasserlöcher und sehen viele Krokodile und Vögel. Am Sambesi angekommen, machen wir einen Kaffeestop und können dem Sound der Hippos lauschen. Im Anschluss lassen wir das Fahrzeug wieder stehen und machen einen kurzen Bush Walk, während unser Guide uns einiges über die Entstehung der Landschaft und die Tierwelt erzählt. Der Blick auf den Sambesi und die Bergwelt dahinter auf sambischer Seite ist wirklich traumhaft. Wir fahren weiter und sehen einen Elefantenbullen, dem wir nochmals bei einem Walk näher kommen wollen. Wir schleichen uns gegen den Wind an und kommen näher, jedoch entscheidet sich der Elefant im schnellen Schritt in unsere gegen gesetzte Richtung zu gehen. Es war trotzdem ein schönes, wenn auch kurzes Erlebnis. Die Fahrt geht weiter und kurz nach 12 Uhr erreichen wir unsere nächste Unterkunft. Wie immer werden wir singend und tanzen begrüßt und fühlen uns sofort wie zu Hause. Die Lodge liegt in einem Gebiet, wo man ohne Genehmigung selbst gar nicht reinfahren darf. Weit und breit ist einfach nichts, nur Tiere und Natur! Unser Lunch ist schon vorbereitet und im Anschluss beziehen wir unser Zimmer bzw. Zelt. Luxus pur und ein wunderschöner Blick auf den Sambesi! Wir ruhen uns am Nachmittag etwas aus, bevor wir gegen 16:00 Uhr zusammen mit unserem Guide auf Safari gehen. Die Wege und Straßen sind zum Teil noch sehr nass und überflutet, sodass wir nach 10 Minuten schon stecken bleiben. Aber ein anderer Guide kommt uns schnell zur Hilfe und es kann weiter gehen. Wir genießen die Natur und Vogelwelt, bevor wir am Flussufer den Sonnenuntergang bestaunen. Auf dem Rückweg zur Lodge dämmert es bereits, jedoch gehen wir noch auf Löwensuche. Leider vergeblich, stattdessen haben wir eine Elefantenfamilie, die uns den Weg versperrt und auch etwas wütend ist. Wir kommen also nicht vorbei und müssen abwarten, bis die Tiere weiter gehen. Es ist bereits dunkel und gegen 18:45 sind wir zurück im Zimmer. Ein aufregender Tag geht zu Ende!

Sonntag, 13. Juni 2021

In der Nacht werden wir wieder von den Löwen begleitet und hören die ganze Nacht Geräusche. Auch die Hippos sind nachts sehr aktiv. Gegen 06:00 Uhr geht’s zum Frühstück und im Anschluss los auf Safari. Wir fahren in Richtung Löwengeräusche, die wir in der Nacht gehört haben. Nach 10 Minuten entdecken wir die Tiere auch schon. Sie sind genau an dem Ort, an dem gestern Abend die wütende Elefantenfamilie war. Als hätten die schlauen Tiere versucht uns zu warnen. Vermutlich haben sie die Löwen schon kommen hören oder sogar gesehen. Die Löwen haben zwar keinen Elefanten, dafür ein Eland gerissen. Ein unglaubliches Bild zeigt sich uns da. Die Löwen fressen das Eland, um die 70 Geier lauern schon rund um die Löwen und 4 Hyänen sind im Hintergrund auch schon zu sehen. Auch ein großer männlicher Löwe ist dabei, der sich mit einer Löwin paart. Was für ein Naturschauspiel am frühen Morgen. Wir fahren weiter und beobachten die zahlreichen Vögel, die wir unterwegs sehen. Die bunten Lilian’s Lovebirds gefallen uns wirklich sehr gut. Nach der Kaffeepause gehen wir nochmals zu Fuß los und versuchen einen Elefanten aus der Nähe zu beobachten. Wir sehen viele verschiedene Antilopen, Zebras und Baboons, aber leider keinen Elefanten. Nach ca. 1,5 Stunden kehren wir zum Auto zurück und fahren schließlich auch wieder in Richtung Lodge. Es ist schon Mittag und das Mittagessen wartet bereits auf uns. Ein kurzer gemütlicher Nachmittag steht uns bevor, wo wir duschen und unsere Geräte aufladen. Im Anschluss gehen wir wieder auf Safari! Zu Beginn fahren wir wieder zurück zu den Löwen und stellen fest, dass vom Eland nicht mehr allzu viel übrig ist. Die Geier und Hyänen lauern immer noch auf die Reste, die immer weniger werden. Wir fahren weiter in Richtung Flussufer, wo wir zwei Gäste von der Kanutour abholen und den Sonnenuntergang genießen. Wir brechen nochmal auf zu den Löwen in der Hoffnung, die Hyänen in Aktion zu sehen. Leider passiert nicht sehr viel. Die Löwen liegen immer noch faul da und die Hyänen trauen sich wohl noch immer nicht wirklich näher. Es ist bereits dunkel und wir müssen leider zurückfahren. Am Abend gibt’s wie immer ein gemütliches Lagerfeuer und heute ein Braai, typisch für Afrika eben!



Montag, 14. Juni 2021

Nach dem Frühstück geht es auch schon wieder los. Zuerst schauen wir nach den Löwen, da diese ja unmittelbar in der Nähe der Lodge sind. Aber es ist das gleiche Bild wie gestern Abend, also hat sich nichts verändert. Wir fahren weiter, sehen wie immer wieder wunderschöne Vögel und Impalas und an einem großen Wasserloch viele Hippos. Jetzt bekommen wir noch das typische Bild von Mana Pools zu Gesicht, zumindest annähernd. Ein Elefant, der mit seinem Rüssel versucht, die Früchte zu ergattern und sich dabei nur auf seine Hinterbeine stellt! Bei uns stand er jedoch noch auf 3 Beinen, war trotzdem ein toller und außergewöhnlicher Anblick. Mit diesen Eindrücken kehren wir zurück zur Lodge. Heute Mittag gibt es wieder Bush Pizza, die wir selbst belegen können. Am Nachmittag um 15:30 Uhr unternehmen wir noch eine besondere Aktivität. Eine Kanufahrt auf dem Sambesi. Wir fahren ca. eine halbe Stunde bis zum Startpunkt. Dani sitzt vorne, ich in der Mitte und hinten unser Guide. Wow, was für ein Erlebnis! Wir sehen einen Elefanten im Wasser und genießen die Tour, wo man nie weiß, welche Überraschungen auf uns zu kommen. Die größte Vorsicht gilt den Hippos, die man immer großräumig umfahren muss. Ist ein Hippo direkt vor uns und es gibt keine Ausweichmöglichkeit, muss man die Hippos etwas verscheuchen. Es hat auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht und mal eine andere Art der Safari. Nach ca. 2 Stunden erreichen wir wieder das Ufer, die Sonne ist bereits untergegangen und der Himmel hat eine kitschig schöne Farbe. Dort genießen wir noch einen Sundowner, bevor wir zurück zur Lodge fahren. Am Lagerfeuer unterhalten wir uns noch nett mit den anderen Gästen, bevor wir das letzte Abendessen unter freiem Sternenhimmel genießen!


Dienstag, 15. Juni 2021

In der Nacht begleiten uns mal wieder die Löwen. Gebrüll die ganze Nacht und gefühlt kommen die Tiere immer näher! Sie müssen direkt im oder um das Camp sein. Am Morgen sehen wir die zahlreichen Spuren und das Rudel hat uns wirklich in der Nacht besucht. Nach dem Frühstück verabschieden wir uns auch von dieser Crew und gemeinsam mit unserem Guide fahren wir gegen 08:00 Uhr los. Auf dem Weg zum Airstrip sehen wir nochmal das Löwenrudel, Elefanten, Wasserböcke und auch Büffel auf dem Airstrip. Wir sind pünktlich vor Ort und sehen wie die Maschine landet. Wir sagen auch „Goodbye“ zu unserem Guide und mit dem Piloten fliegen wir zurück nach Harare, in die Hauptstadt Zimbabwes. Ich darf sogar im Cockpit sitzen und der Flug war landschaftlich auch sehr schön. Nach 1,5 Stunden erreichen wir mit einem coolen Anflug die Großstadt und werden von einem Mitarbeiter der Fluggesellschaft direkt empfangen und zunächst zur eigenen Lounge gebracht. Da wir für den Rückflug einen PCR-Test brauchen, machen wir diesen direkt am Flughafen. Nach ein bisschen warten, kommt eine Krankenschwester und macht den Test direkt in der Flughafenlounge. Nach ca. 2 Stunden am Flughafen fahren wir per Transfer zur Armadale Lodge in Harare. Wir werden von Eindrücken überflutet und sehen so viele Menschen während der Fahrt. Ein kompletter Kontrast für uns, da wir die letzten 10 Nächte im Bush, in Abgeschiedenheit und ohne WLAN verbracht haben. Es war einfach nur schön. In der Armadale Lodge sind wir am frühen Nachmittag und machen im Anschluss gleich noch einen Spaziergang durch die Stadt und in den Supermarkt. Am wunderschönen Pool der Lodge genießen wir die letzten Sonnenstrahlen. Unser PCR-Test wird wie versprochen zur Lodge gebracht und er ist NEGATIV. So, jetzt wissen wir wirklich, es ist alles gut gegangen! Wir nutzen den restlichen Nachmittag, um unsere Sachen für den Heimflug zu packen und lassen den letzten Abend in der Lodge ausklingen.

Mittwoch, 16. Juni 2021

Nach einem gemütlichen Frühstück werden wir von einem Fahrer zurück zum Flughafen gebracht. Es ist ziemlich viel los und der PCR Test wird ca. 5 Mal kontrolliert, bis wir endlich am Gate sind. Aber so vergeht die Zeit dann wie im Fluge, wir müssen nicht mehr lange warten und schon können wir einsteigen. Der Flieger ist halbvoll und wir starten gegen Mittag. Es geht zunächst nach Lusaka, wo wir zwischenlanden. Dort steigen sehr viele Gäste aus, aber auch wieder ein und der Flieger ist voll. Der Flug bis Addis ist gut und vergeht schnell. In der Hauptstadt Äthiopiens haben wir nochmal eine Zwischenlandung und einen kurzen Aufenthalt, bevor wir zurück nach Frankfurt fliegen. Am Morgen des 17. Juni 2021 haben wir wieder deutschen Boden unter den Füßen. Die Einreise ist unkompliziert, wir haben eine digitale Einreiseanmeldung vorab gemacht und diese auch nochmals im Flieger ausgefüllt. Der Beamte teilt uns nochmal mit, dass wir jetzt in Selbstquarantäne müssen und das war‘s! Wir nehmen das Gepäck entgegen, fahren zum Parkplatz per Transfer und ab nach Hause. Nach ca. 6,5 Stunden Fahrt sind wir endlich daheim angekommen und begeben uns direkt in für 14 Tage Selbstquarantäne!

Fazit

Wir hatten eine traumhafte und unvergessliche Reise, mit sehr vielen Eindrücken, die wir erstmal verarbeiten müssen. In den 14 Tagen haben wir so viel erlebt und gesehen. Die Zeit war einfach wunderbar. Vor Ort war kaum was los, wir waren oft die einzigen Gäste in der Lodge und hatten somit auch meist eine „private Safari“. Die Flüge von Camp zu Camp waren für uns nicht nur der Transfer von A nach B, sondern wir haben auch hier jede Minute von diesen Flügen genossen.
Die Reise hat sich absolut gelohnt und die Quarantäne im Anschluss verging auch wie im Flug. Wir hatten viel Zeit, unsere Bilder zu sortieren und Sachen zu erledigen, die man sonst gerne nach Hinten schiebt.
Eine weitere Reise, die wir zu Corona-Zeiten gemacht haben. Wir haben uns keine Sekunde unwohl gefühlt und wir würden uns immer wieder für eine Reise in der Corona Zeit entscheiden!

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