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Katharina auf Fotosafari – Der wilde Norden

Tag 1 – 03.06.2011

Mit 2 Stunden Verspätung aber strahlendem Sonnenschein landeten wir in Johannesburg. Die Spannung, was uns wohl in diesem fremden Land erwartet, war groß! Schnell holten wir unsere Koffer und trafen am Ausgang auf unseren Guide Gunther. Die 5 Stunden Fahrt zur Shiduli Lodge vergingen dank Gunther wie im Flug, denn er wusste viel zu erzählen über das Land Südafrika und seine Bewohner. Nach einem sehr herzlichen Empfang und einem Welcome-Drink kletterten wir bereits auf den Jeep, denn unsere erste Pirschfahrt sollte beginnen. Bis in die Dunkelheit dauerte die Entdeckungsfahrt an und der atemberaubende und unglauliche Sternenhimmel faszinierte uns alle! Zurück in der Lodge erwartete uns eine heiße Schokolade und bald gab es auch schon Abendessen. Zu Lamm und Krokodil wurde leckerer südafrikanischer Wein angeboten. Sehr erschöpft nach einem langen, aber wunderschönen Tag, eilen wir ins Bett.

Tag 2 – 04.06.2011

Früh aufstehen hieß es heute, denn um 06 Uhr morgens nach Kaffee und Tee startete unsere zweite Pirschfahrt. Bei aufgehender Sonne erspähten wir die ersten Tiere und um 08:38 Uhr war es soweit: Wir sahen das erste Tier der „Big Five“ – einen Elefantenbulle. Aber auch Nilpferde, Krokodile, Giraffen, verschiedenste Vogelarten und natürlich die Impalas (auch „MC Donalds of the Bush“ genannt) ließen nicht lange auf sich warten.

Nach nicht einmal zwei Stunden Fahrt hatten wir bereits viele aufregende Bilder im Kasten. Nach dem Frühstück machten wir uns auf zu einem Bush Walk und entdeckten Spuren von einer Leopardenmutter mit ihrem Baby, aber leider sollte es bei den Spuren bleiben.

Wir mussten alle hintereinander gehen, weil uns die Tiere dann als Element wahr nahmen und wir somit zu groß für Angriffe waren. Die Ranger, einer ging vor uns und ein weiterer hinter uns, lehrten uns viele Dinge über den Busch. Um 15:30 Uhr bewaffneten wir uns erneut mit unseren Kameras und auf gings zur nächsten Pirschfahrt. Diesmal trafen wir auf eine Herde mit Elefantenkühen und Babys. Diese fühlten sich von uns bedroht und ließen uns das spüren, aber nicht nur die Elefanten hatten Angst… Nach dieser Aufregung stoppten wir erstmal und genossen bei einem „Sundowner“ den Sonnenuntergang. Zurück in der Lodge, bei heißer Schokolade, wurden die aufregenden Erlebnisse des Tages verdaut. Beim Abendessen im Freien mit Kerzenschein, Tanz und Gesang, bestaunten wir die brillianten Bilder, die Markus und Helmut vorher bearbeitet hatten und ließen diesen Tag gemütlich ausklingen.

Tag 3 – 05.06.2011

Der Sonne entgegen bestiegen wir unseren Jeep für eine letzte Pirschfahrt im Karongwe Game Reserve. Die angekündigten Nashörner schliefen wohl noch, sodass diese Pirschfahrt eher ruhig verlief. Um 10:15 Uhr sagten wir der Shiduli Lodge Auf Wiedersehen und fuhren ab in Richtung Süden und stoppten für tolle Fotomotive entlang der Panorama Route:
1. Bourke’s Luck Canyon
2. Pot Holes
3. God‘s Window
4. Mittagspause in Graskop
5. Pilgrims Rest
6. Mac Mac Pools
7. Lonecreek & Horseshoe Falls
8. über Sabie zum Böhm‘s Zeederberg Gästehaus

Markus vermittelte uns neue Anreize und Sichtweisen, als wir eine Blume aus verschiedenen Perspektiven fotografierten, denn andere Perspektiven schaffen ganz unterschiedliche Wahrnehmungen des Motivs. Am „God‘s Window“ genossen wir den wunderschönen Ausblick und schossen tolle Bilder. Der „Fluss der Pferde“ und die Wasserfälle faszinierten uns ebenfalls und durch Tipps & Tricks von Markus enstanden wieder tolle Bilder mit den verschiedensten Effekten.

Im Böhm‘s Zeederberg Gästehaus angekommen, stießen wir mit einem leckeren Glas Wein auf den schönen Tag an und begutachteten unsere Fotowerke. In dieser netten Runde ließen wir den Tag nochmal Revue passieren und Markus war in Plauderlaune und verriet wertvolle Insider Tipps.

Tag 4 – 06.06.2011

Um 05:30 Uhr (noch früher als sonst!) ging es mit einem Lunchpaket bewaffnet und Spannung, was uns wohl heute erwartet, in den Krüger Nationalpark. Dieser begrüsste uns mit einem wunderschönen Sonnenaufgang! Als erstes Highlight in der Morgendämmerung konnten wir die seltenen Wildhunde fotografieren und kurze Zeit später dann eine Hyäne mit 2 Jungen. Die Pausen nutzte Markus um etwas über die Bildaufteilung und den goldenen Schnitt zu erzählen. Nach dem Frühstück stießen wir auf den 2. der Big Five – einen Büffel! Starkes Tier – starke Bilder! Und schon nach kurzer Zeit hatten wir wieder Glück, denn eine Nashornfamilie kreuzte unseren Weg. Begeisterung brach aus! Nun fehlten nur noch die Großkatzen und auch hier hatten wir wieder Glück, denn auf dem Weg zum Ausgang, sahen wir einen Löwen – sehr weit weg, aber er war da!

Einen wunderschönen Sonnenuntergang fotografierten wir auf dem Weg zurück zur Lodge und Markus gab Tipps, wie wir das am Besten anstellten.

Tag 5 – 07.06.2011

Nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen, machten noch ein paar Fotos von dem schönen Gästehaus und auf gings zum kleinen Königreich Swaziland. An der Grenze erhielten wir einen Ausreisestempel für Südafrika und einen Einreisestempel für Swaziland. Unser wandelndes Lexikon Gunther erzählte uns viel Interessantes über das Leben der Swazis und brachte uns ein paar Worte Swazi und Zulu bei. Um 16:00 Uhr erreichten wir dann unsere Unterkunft, die Timbali Lodge im Ezulwini Valley. Die von außen eher unscheinbare Lodge überraschte dann doch mit schönen, geräumigen Zimmern.

Tag 6 – 08.06.2011

Um 09:30 Uhr brachen wir auf und durchquerten Swaziland von Norden nach Süden. Gunther erzählte uns viel über die Sitten und Gebräuche. Wir erfuhren, dass die Beschneidung von Jungen als auch von Mädchen, leider immernoch ein Thema ist. Unterwegs stoppten wir, um eine einheimische Frau auf dem Land in ihrer Hütte bei der Arbeit zu fotografieren. Wieder entsanden tolle Fotos. Einen weiteren Stopp legten wir ein, um den bewölkten Himmel in einer Belichtungsreihe aufzunehmen, um diese später zu einem HDR zusammenzulegen. Endlich erreichten wir St. Lucia.

Tag 7 – 09.06.2011

Um 07:00 Uhr machten wir uns auf dem Weg zu einer „Whale Watching Tour“. Das Meer war an diesem Tag sehr unruhig und der Bootsführer begrüsste uns mit den Worten „It‘s no Fun, it‘s Adventure!“. Wir schwangen uns also in die Regenmäntel und Schwimmwesten und los gings. Gleich die erste Welle erwischte uns total und wir waren pitschnass und das Boot voller Wasser. Wir kämpfen uns durch die Wellen und nach 30 Minuten erreichten wir das offene Meer und der Seegang ließ nach. Plötzlich sprang ein Buckelwal vor uns aus dem Wasser. Geduldig und voller Spannung warteten wir auf den nächsten Sprung und wir hatten den Eindruck, der Wal spielte Katz und Maus mit uns. Wale springen aus dem Wasser um Ihre Position anderen Walen zu zeigen oder sie wollen Parasiten loswerden oder einfach nur spielen. Auch Delfine schwommen noch mit uns um die Wette. Das waren tolle Bilder! Der Rückweg verlief zum Glück ruhiger als der Hinweg :). Zurück in der Lodge wurden gleich die Bilder ausgewertet und bearbeitet. Um 15:00 Uhr machten wir eine Bootstour über den Fluss und wieder sind wir nass geworden, denn es hat gehagelt! Normalerweise regnet es noch nicht mal um diese Jahreszeit in Südafrika…

Tag 8 – 10.06.2011

Um 5:00 Uhr in der Früh starteten wir mit dem offenen Geländewagen in den Hluhluwe Imfolzi Park. Es hat fürchterlich geregnet und wir bekamen orange Regenmäntel, aber gegen die Kälte hat das auch nicht viel gebracht. Im Park angekommen, sahen wir wieder Impalas – welch ein Glück! Um 07:55 Uhr hatten wir dann ein Opfer zu beklagen – ein Gnu von einem Löwen erlegt. Das Wetter besserte sich und wir sahen einen Geparden und ein Stachelschwein – leider nur von hinten. Um 17:00 Uhr kehrten wir in die Lodge zurück und tranken dort gemeinsam mit Travor noch einen Kaffee. Anschließend machten wir uns noch einmal auf zum Fluss, um den Sonnenuntergang zu fotografieren. Leider waren zu viele Wolken am Himmel.

Tag 9 – 11.06.2011

Nach dem Frühstück fuhren wir in Richtung Durban ab. Um 13:30 Uhr erreichten wir das neue Stadion in Durban und fuhren mit der Gondel nach oben. Eine tolle Aussicht bot sich uns über Durban und wieder hatten wir tolle Fotomotive.
Nach einem kurzen Stopp am indischen Markt, erreichten wir unsere letzte Unterkunft – die Flamingo Lodge. Die freie Zeit bis zum Abendessen nutzten wir für einen Strandspaziergang und zum fotografieren. Den Abend ließen wir ausklingen in einem Restaurant direkt am Strand mit Blick aufs Meer. Nach Wasserbock und Strauß, stießen wir mit Amarula auf diesen unvergesslichen Urlaub an.

Tag 10 – 12.06.2011

Nach einem leckeren Frühstück auf dem Balkon der Flamingo Lodge haben wir einen Spaziergang in die „City“ unternommen, um noch einige Souvenirs für zu Hause zu ergattern. Zurück ging es am Strand entlang, wo wir noch ein paar schöne Fotos schossen. Nach dem Koffer packen hieß es dann Abschied nehmen. Auf dem Weg zum Flughafen richtete Gunther noch liebe Worte an uns, denn die Tour habe ihm viel Freude bereitet. Nach einem kurzen Flug von Durban nach Johannesburg shoppten wir die letzten Souvenirs am Johannesburg Flughafen und pünktlich um 18:00 Uhr starteten wir wieder Richtung Heimat. Ein wunderschöner Urlaub mit unglaublich tollen Erlebnissen und vielen Eindrücken geht leider zu Ende!

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