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Danica & Heidi in Zimbabwe

Tag 1

Los geht’s! Da wir von verschiedenen Flughäfen anreisen, treffen wir uns erst am frühen Montagmorgen in Johannesburg am Flughafen und fliegen von dort gemeinsam weiter nach Harare. Welcome to Zimbabwe! Die Einreise geht relativ schnell und das Visum bekommen wir direkt bei der Einreise für 30 US-Dollar pro Person in bar. Am Flughafen erhalten wir nach Erledigung der Formalitäten bereits unseren Mietwagen, einen großen 4×4 Wagen, und fahren zu unserer ersten Unterkunft. Die Armadale Lodge liegt etwas am Rande von Harare. Wir checken dort kurz ein und dann ruft schon die Arbeit – wir machen uns direkt auf den Weg, um noch weitere Unterkünfte in Harare anzuschauen. Im Anschluss fahren wir noch kurz durch das Zentrum, um einen Eindruck von der Stadt zu bekommen. Jedoch hat die Stadt nicht besonders viel zu bieten und eine kleine Rundfahrt ist völlig ausreichend. Wir kehren vor der Dunkelheit zurück zur Armadale Lodge, machen uns frisch und treffen uns in der Lodge mit Bigi, der deutschen Inhaberin der Musangano Lodge, wo wir am nächsten Tag hin fahren werden. Bigi gibt uns viele wertvolle Tipps für unsere Tour durch Zimbabwe und gibt uns einen ersten Eindruck über Land und Leute sowie die aktuelle Situation im Land. Im Anschluss lassen wir den Abend bei einem leckeren Essen ausklingen.

Tag 2

Nach dem Frühstück starten wir unsere Reise in Richtung Osten, unser Ziel ist Mutare. Unterwegs machen wir noch eine Site Inspection und erreichen zur Mittagszeit die Musangano Lodge in den Eastern Highlands. Wir haben ein tolles Zimmer mit einem herrlichen Ausblick über die Hügel des Hochlands. Nach einem kleinen Lunch machen wir uns auf den Weg zu einer nahe gelegenen Farm, wo wir an einer authentischen Farmtour teilnehmen. Pieter, einer der Besitzer, führt uns auf dem riesigen Gelände herum und wir lernen zunächst viel über den Tabakanbau in Zimbabwe – von der Ernte bis hin zur Verarbeitung. Der Tabak stellt eines der Hauptgeschäfte dieser Farm dar, aber angesichts der wirtschaftlichen und politischen Lage sind Farmen in Zimbabwe sehr breit aufgestellt. So baut Pieter auch verschiedene Getreidearten, Gemüse sowie Oliven an und produziert sogar seinen eigenen Wein. Er ist damit einer von vier Winzern in Zimbabwe, jedoch reicht uns ein Schlückchen des heimischen Tropfens zum Probieren, nicht genießen. Nach ca. 1,5 Stunden ist die Führung zu Ende und wir haben einen authentischen Einblick in das „echte Leben“ der Einheimischen und die Tücken des Alltags bekommen. Zurück in der Lodge ist es schon wieder Zeit für den Sonnenuntergang. Der Himmel verfärbt sich ich tollen Farben und wir genießen die Stille und Atmosphäre mit einem super Blick auf die grüne Hügellandschaft. In den Wintermonaten wird es bereits gegen 17:30 Uhr dunkel und sobald die Sonne weg ist, sinken die Temperaturen drastisch. Am Abend gönnen wir uns in unserer Lodge einen guten südafrikanischen Wein zu einem 3-Gänge Menü.

Tag 3

Der Wecker klingelt schon vor Sonnenaufgang und nach einem guten Frühstück machen wir uns auf den Weg. Eine lange Fahrt steht uns heute bevor. Nach ca. 30 Minuten erreichen wir die Provinzhauptstadt Mutare, ein nettes Städtchen umgeben von den idyllischen Hügeln der Eastern Highlands. Wir schauen uns noch eine Unterkunft an und müssen dann zum ersten Mal tanken. Das ist ja Medienberichten zufolge gar nicht immer so einfach und es gibt viele Engpässe. Wir sind gespannt, was uns erwartet. An der ersten Tankstelle ist gut was los und die Schlange ist lang, die Tanks scheinen also voll zu sein. Leider akzeptiert diese Tankstelle aber keine US Dollar, sondern nur die lokalen Bond Notes (der neue Zimbabwe Dollar). Da aber die Bankautomaten in den meisten Fällen leer sind und wir daher keine lokale Währung in der Tasche haben fahren wir weiter. Von den Managern der Musangano Lodge haben wir zuvor zwei Tankstellen-Empfehlungen bekommen, die steuern wir nun an. An der Ersten sind die Tanks restlos leer, aber die zweite Empfehlung – eine kleine und völlig unscheinbare Tankstelle mit nur einer Zapfsäule – hat Diesel, nimmt US Dollar und sogar Kreditkarte. Es lohnt sich also, sich vorher in den Unterkünften nach Empfehlungen zu erkundigen! Mit einem vollen Tank verlassen wir Mutare und fahren weiter in Richtung Süden. Die Landschaft ist wunderschön, umgeben von kleinen Bergen und hügeligen Straßen. Zur Mittagszeit sehen wir viele Schulkinder, die auf den Straßen nach Hause schlendern. Die Gegend ist sehr afrikanisch, viele kleine Dörfer und Rundhütten entlang der Straße und viele Tiere, auf die man während der Fahrt achten muss. Wir machen einen kurzen Abstecher zur Birchenough Bridge, die vom gleichen Architekten stammt, wie die Harbour Bridge in Sydney. Wenn auch bedeutend kleiner als das Pendant in Australien, so ist es dennoch ein imposantes Bauwerk in dieser eher ärmlichen Gegend. Weiter geht es gen Süden und das dichte Grün der Eastern Highlands weicht mehr und mehr den knorrigen Baobab Bäumen mit ihren dicken Stämmen und skurrilen Baumkronen. Bald erreichen wir die Abzweigung zu unser nächsten Lodge, der Chilo Gorge Safari Lodge, die am Rande des Ghonarezhou Nationalparks liegt. Vor uns liegen noch etwa 40 km unbefestigte Buckelpiste bis zur Lodge. Die Strecke kostet uns etwa 1,5 Stunden und führt über enorme Unebenheiten und tiefe Schlaglöcher, hier wird unser großer 4×4 Wagen zum ersten Mal richtig gefordert. Von den Bewohnern und insbesondere den Kindern in den kleinen Siedlungen am Wegesrand werden wir stets neugierig und fröhlich beäugt. Die Einheimischen sind hier in erster Linie auf Esel- und Ochsenkarren unterwegs, da erregt ein großes Auto eine Menge Aufmerksamkeit. Gegen 16 Uhr erreichen wir die Lodge und werden sehr herzlich empfangen – nicht nur von den Mitarbeitern, sondern auch von Nilpferden und Elefanten, die im Fluss am Fuße der Lodge planschen. Die Lodge liegt traumhaft auf der Klippe einer tiefen Schlucht und bei einem erfrischenden Welcome Drink genießen wir auf der Terrasse die einmalige Aussicht. Wir beziehen kurz unser Zimmer und dann geht es mit unserem Guide Jasper los zum Sundowner zu den nahegelegenen Chibilia Wasserfällen. Jasper erklärt uns, dass der Zyklon, der vor einigen Monaten Teile Zimbabwes und Mosambiks verwüstet hat, auch hier stark zu spüren war. Der Fluss, der unter anderem diesen Wasserfall speist, hat noch immer einen ungewöhnlich hohen Wasserpegel, weil er noch immer Wasser aus den betroffenen Gebieten abführt. Wir haben einen traumhaften Blick auf die Fälle und genießen einen schönen Sonnenuntergang bei einem kühlen Getränk. Es ist bereits dunkel, als wir die Lodge wieder erreichen und das Abendessen gibt es unter freiem Sternenhimmel, denn hier ist es gar nicht mehr so kalt wie die letzten Tage.

Tag 4

Früh morgens werden wir von den Tiergeräuschen des Busches geweckt. Vor allem die Nilpferde und die vielen verschiedenen Vögel machen sich lautstark bemerkbar. Der Tag startet aber ohnehin wieder sehr früh für uns. Nach einer Tasse Kaffee brechen wir bereits bei Sonnenaufgang mit unserem Guide auf, um den Gonarezhou Nationalpark zu entdecken und erreichen nach wenigen Minuten den Fluss, der die Lodge vom Park trennt. Normalerweise können die Guides den Fluss mit dem Safari-Fahrzeug durchqueren, aber aufgrund des hohen Wasserpegels nach dem Zyklon müssen wir stattdessen ein Boot nehmen. Wir durchqueren den Fluss, der voll von Krokodilen und Nilpferden ist. Die Fahrt dauert nur ein paar Minuten und auf der anderen Seite steht schon ein neues Fahrzeug für uns bereit. Nun kann es losgehen! Die Sonne geht bereits auf und die ersten Sonnenstrahlen spenden Wärme. Wir sind erst ein paar Minuten unterwegs als es plötzlich hinter uns im Busch trötet, trampelt und poltert – Elefanten! Aggressiv trompetend rennen sie uns nach und jagen uns einen gewaltigen Schrecken ein. So unentspannte Elefanten haben wir im südlichen Afrika noch nie erlebt! Jasper erklärt uns, dass die Tiere hier nicht sehr an Menschen und Autos gewöhnt sind und uns immer als Bedrohung sehen. Zudem wurde hier in nicht zu entfernter Vergangenheit, zu Zeiten des Bürgerkriegs im Grenzgebiet von Mosambik, massiv gewildert. Teilweise haben nur einzelne Tiere großer Familien die Wilderei überlebt und diese Tiere sind von den menschlichen Begegnungen entsprechend traumatisiert. Inzwischen haben sich die Elefanten-Bestände im Nationalpark wieder äußerst gut erholt und die Population zählt aktuell etwa 12.000 Tiere. Doch Elefanten vergessen ja bekanntlich nie oder es dauert zumindest sehr lange. Daher sind Elefantenbegegnungen im Gonarezhou mit Vorsicht zu genießen und man sollte nie den Motor des Autos abstellen, um jederzeit schnell weiterfahren zu können.
Es sind sehr wenige Touristen unterwegs und wir erleben ein richtig wildes und ursprüngliches Afrika mit wunderschönen, vielseitigen Landschaften. Auch die Tiere sind im Allgemeinen scheuer als in anderen Wildparks, aber dafür haben wir diese Idylle ganz für uns allein. Der Gonarezhou Nationalpark ist durchzogen von mächtigen Klippen, wo uns auch unser nächster Stopp hinführt. Zunächst durchqueren wir einen Fluss und machen noch einen Stopp inmitten dem Busches, genießen ein leckeres Frühstück und heißen Kaffee. Weiter geht es zu den berühmten Chilojo Cliffs, wo wir eine tolle Aussicht auf den Park und die endlose Weite haben. Wir schießen traumhafte Fotos und machen uns wieder auf den Weg abwärts. Oben auf den Klippen gibt es weniger Tiere, unten angekommen haben wir aber wieder die Chance die „Big 4“ (im Park gibt es keine Nashörner) und weitere Tiere zu sehen. Mittags machen wir Halt bei einem schönen Picknickplatz am Flussufer mit Blick auf die Klippen und wir bekommen ein Mittagessen serviert, dazu ein kühles Getränk und nebenbei beobachten wir einen großen Elefantenbullen, der in einiger Entfernung am Fluss vor den Klippen trinkt. Weiter geht es über Stock und Stein in den tierreichen Teil des Parks und wir sehen frische Löwenspuren im Sand, die wir mit Spannung verfolgen. Leider finden wir den Löwen nicht und fahren erstmal weiter bis wir Gnus, Elefanten, Antilopen und Paviane in der Ferne sehen. Unser Guide erlaubt uns auszusteigen und schleicht leise mit uns durch den Busch. Wir werden mit einem traumhaften Blick belohnt und uns umgeben lediglich die Geräusche der Natur. Die Tiere sind zwar noch ein Stück weg, aber es ist immer sehr spannend zu Fuß im Busch unterwegs zu sein. Den Tieren ist man gefühlt bedeutend näher, als in einem großen Safari-Fahrzeug. Der Nachmittag vergeht wie im Flug und wir machen uns auf den Weg zurück zum Boot. Unterwegs legen wir noch einen kurzen Stopp bei einem Zeltcamp mitten im Park ein und fahren weiter in Richtung Ausgang. Wir werden kurzzeitig noch von ein paar Elefanten umzingelt, aber unser Guide hat alles im Griff. Die Elefanten haben derzeit viele Babys, was uns natürlich freut, doch sie sind dadurch nochmaggressiver als sonst und möchten Ihren Nachwuchs beschützen. Wir sitzen im Boot als langsam die Sonne untergeht und den traditionellen Sundowner trinken wir kurz darauf am Flussufer bei einem tollen Lagerfeuer am Strand. Zurück in der Lodge gibt es noch ein köstliches Dinner, bevor der ereignisreiche Tag zu Ende geht.

Tag 5

Nach dem Frühstück geht es zurück in Richtung Hauptstraße und wieder in die Zivilisation. Unser Weg führt uns durch eine idyllische Landschaft und den afrikanischen Alltag der kleinen Dörfer nach Masvingo und Great Zimbabwe. In Masvingo sind wir an der 3. Tankstelle erfolgreich und können mit unseren US Dollar bezahlen. Dann kehren wir der Stadt aber auch schon den Rücken und geht es weiter zu einer Site Inspection in der Nähe der berühmten Ruinen. Im Anschluss besuchen wir natürlich auch Great Zimbabwe selbst. Die geschichtsträchtigen Ruinen bildeten einst die Hauptstadt des untergegangenen Monomotapa-Reiches. Zimbabwe bedeutet übersetzt “Große Steinhäuser“ und Teile dieser ehemals mächtigen Stadt sind noch heute zu sehen. Wir erklimmen als erstes den Hügel zu den Ruinen des sogenannten „Hill Enclosure“, wo wir einen traumhaften Blick auf die Landschaft haben. Holperige Treppen, enge Gänge, verwinkelte Gassen und hohe Steinwände bilden dort ein kleines Labyrinth. Die Steine der breiten Mauern liegen erstaunlicherweise einfach lose übereinander, aber offensichtlich hält es trotzdem schon seit Hunderten von Jahren. Der Weg zurück nach unten führt uns anschließend direkt zum „Great Enclosure“, das größte mittelalterliche Bauwerk des südlichen Afrikas. Wie schon auf der gesamten bisherigen Reise sind auch hier wieder keine Touristen unterwegs, nur eine Schulklasse kommt uns entgegen. Im Anschluss fahren wir zu unserer nächsten Unterkunft, die ca. 20 Minuten entfernt liegt. Norma Jean’s hat einen tollen Garten mit einem traumhaften Blick auf den Mutirikwi Stausee. Wir lassen den Tag bei einem üppigen Essen im Restaurant des Gästehauses ausklingen und fallen müde ins Bett.

Tag 6

Pünktlich zu Dämmerung um 6 Uhr morgens folgen wir der Empfehlung unserer Gastgeberin Norma um zu einem nahegelegenen Aussichtspunkt mit Blick auf den Stausee und den Damm zu gelangen. Der Himmel spiegelt sich in tollen Farben auf der glatten Wasseroberfläche und wir genießen die Stille, bevor wir zum Frühstück zu unserem Gästehaus zurück fahren. Uns steht erneut ein langer Tag bevor. Unser Ziel ist heute der Matobo Nationalpark. Vorher geht es aber erst noch nach Bulawayo, eine nette Kleinstadt, sauber, grün und idyllisch. Wir schauen uns zwei hübsche Gästehäuser an, bevor wir zum Gate des Nationalparks aufbrechen. Der Park hat weniger Tiere, punktet jedoch mit traumhafter Landschaft, zahlreichen Felsmalereien und markanten Granitfelsen. Das Grab des britischen Entdeckers Cecil Rhodes liegt traumhaft auf einem Hügel, dem World’s View Aussichtspunkt, umgeben von riesigen runden Steinen und einer tollen Aussicht. Wir stoppen noch kurz zu einer Site Inspection bei einer Lodge direkt im Park, aber unserer Zeitplan ist heute eng und die Zeit vergeht sehr schnell. Wir fahren wieder aus dem Park raus und zu unserem nächsten Übernachtungsziel, dem Big Cave Camp. Das Camp liegt direkt auf einem riesigen Granit-Felsen und ist perfekt in die schroffe Natur eingebettet. Am Nachmittag steht noch ein besonderer Programmpunkt auf unserem Reiseplan – Rhino Tracking. Deshalb brechen wir nach dem Einchecken auch direkt schon wieder mit unserem Guide in Richtung Parkeingang auf. Dort angekommen fahren wir noch etwa eine viertel Stunde durch den Busch, bis wir die „White Rhinos“ (Breitmaulnashörner) entdecken. Es handelt sich dabei um eine Mutter mit Ihrem 6 Monate alten Baby. Wir dürfen aus dem Fahrzeug aussteigen, aber es sind zunächst noch weitere Touristen zu Fuß unterwegs. Also halten wir uns erst einmal noch zurück und unser Guide teilt mit uns sein Wissen über die großen grauen Tiere, während wir sie aus der Ferne beobachten. Die zwei Nashörner ziehen langsam weiter und die Touristen kehren mit zahlreichen Fotos im Gepäck zurück zu Ihren Fahrzeugen. Wir machen uns nun mit unserem Guide auf den Weg, um den Nashörnern näher zu kommen. Wir schleichen vorsichtig durch den Busch und werden mit einem perfekten Blick in traumhaftem Abendlicht belohnt. Wir genießen die Stille und das entspannte schnauben und grasen der Tiere und als sie gemächlich weiter schlendern schleichen wir leise hinterher. Es ist so beeindruckend, dass wir uns gar nicht satt sehen können. Nach einer knappen halben Stunde kehren wir zu unserem Fahrzeug zurück und brechen auf in Richtung Lodge. Das war ein richtig aufregendes Erlebnis, von dem wir noch beim Abendessen der Managerin erzählen.

Tag 7

Den kalten Morgen starten wir mit einem heißen Kaffee und einem guten Frühstück zur Stärkung. Um sieben Uhr sind wir bereits bei der benachbarten Lodge zur Site Inspection und brechen dann auf in Richtung Norden. Es geht zunächst zurück nach Bulawayo, wo wir direkt eine Tankstelle ansteuern, die uns die Managerin des Big Cave Camps empfohlen hat und wir haben auf Anhieb Erfolg. Mit vollem Tank fahren wir zum Hwange Nationalpark und bereits auf dem Weg dorthin warnen uns zahlreiche Straßenschilder vor Elefanten, Wildhunden und Antilopen, denn die Nationalparks in Zimbabwe sind nicht umzäunt. Am späten Vormittag erreichen wir die erste Lodge zur Site Inspection und genießen bei der nächsten Lodge ein köstliches Mittagessen mit traumhaftem Blick auf ein Wasserloch. Anschließend fahren wir die letzten paar Kilometer zum Main Camp, dem Haupteingang des Nationalparks. Wir erledigen die Formalitäten, erkundigen uns noch einmal nach der besten Route zu unserer Lodge und möchten gerne noch einmal volltanken, jedoch ist gerade Stromausfall und deshalb laufen auch die Pumpen der Zapfsäulen nicht. Der Tank sollte aber vorerst noch ausreichen, deshalb machen wir uns auf den Weg zu unserer Lodge, die ca. 80km vom Main Camp entfernt liegt. Die Straßen im Nationalpark sind unbefestigt, aber auf dieser Strecke in einem weitestgehend guten Zustand. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit beträgt aber ohnehin nur 40 km/h. Hin und wieder geht es auch mal durch etwas tieferen Sand oder im Slalom um tiefe Schlaglöcher herum. Somit liegt die planmäßige Fahrtzeit zur Lodge trotz der überschaubaren Entfernung bei etwa 2,5 Stunden, das sollte nicht unterschätzen werden. Da wir möglichst bis zur Pirschfahrt am Nachmittag ankommen möchten, steht nun fürs Erste die Fahrt im Vordergrund und nicht die Tierbeobachtungen. Unterwegs sehen wir viele Elefantenherden, Paviane und Antilopen an den Wasserlöchern, wir halten aber nur gelegentlich mal an und kommen gut voran. Doch plötzlich steht ein großer Elefantenbulle direkt auf unserem Weg. Links und rechts sind ebenfalls zahlreiche Elefanten, zum Glück aber ganz entspannt und nicht aggressiv wie im Ghonarezhou Nationalpark. Der Bulle spaziert uns gemütlich auf unserem Weg entgegen und kommt immer näher. Da wir ihm ungern im Weg stehen möchten legen wir erstmal den Rückwärtsgang ein und warten ab, was passiert. Er spaziert weiterhin auf uns zu, wir fahren noch einmal langsam ein Stück zurück und schließlich biegt er auf die andere Seite zu seiner Familie ab. Wir beobachten die Gruppe noch kurz, bis der Bulle etwas mehr Abstand zu unserem Weg hat und dann geht es weiter. Kurz vor der Ankunft kommen wir noch an einem Wasserloch vorbei, wo unzählige Elefanten trinken und spielen. Wahnsinn wie viele Elefanten wir in der kurzen Zeit gesehen haben. Wir haben es gleich geschafft und die Lodge, das Somalisa Camp, ist in Sicht. Wir werden nicht nur von den Mitarbeitern herzlichst empfangen, sondern auch von den zahlreichen Elefanten am Wasserloch, das direkt vor dem Camp liegt. Was gibt es Schöneres! Wir beziehen unsere traumhafte Zeltsuite und gehen dann direkt auf Pirschfahrt. Wir waren zwar doch etwas spät dran, aber unser Guide bzw. Fahrer Moto macht sich fröhlich mit uns auf den Weg, um uns zu dem Fahrzeug mit den anderen Gästen zu bringen. Die sind schon etwas länger unterwegs, aber nach einer viertel Stunde treffen wir sie bei der Sichtung einer eher seltenen Roan Antilope. Wir fahren durch den Busch und erleben Afrika pur! Traumhafte Landschaften, viel grün und weitläufige Grassavannen. Es gibt viele lebhafte Wasserlöcher mit Elefanten, Antilopen, Zebras, Kudus, Pavianen, Giraffen und vielem mehr. Wir machen einen Halt und egal in welche Richtung wir blicken, überall tummeln sich Tiere und es gibt unglaublich viel zu beobachten. Bei einem kühlen Getränk und kleinen Snacks genießen wir die leuchtenden Farben des Sonnenuntergangs. In der Dämmerung entdecken wir einen großen Elefanten, der gerade auf uns zu läuft. Er kommt näher und näher und unser Guide bittet uns, ganz ruhig zu sein und still zu stehen. Wir können nicht so recht einschätzen, was der Elefant machen wird. Er kommt näher auf uns zu und bleibt dann doch stehen, schaut uns einen Moment lang an, schlägt dann aber eine andere Richtung ein und spaziert ganz entspannt davon. Ein aufregender Moment, Herzklopen inklusive! Als wir uns auf den Rückweg zur Lodge machen ist es schon dunkel und auch bitterkalt. Wir sind noch auf der Suche nach einem Leoparden, haben aber kein Glück. Stattdessen entdeckt unser Guide ein gut getarntes Chamäleon in einem Baum, wirklich unglaublich wie er das erkannt hat! Kurz darauf treffen wir noch auf ein paar trötende Elefanten und gegen halb acht sind wir zurück im Camp. In geselliger Runde an einer langen Tafel am Lagerfeuer erwartet uns dort ein köstliches Dinner. Den Hauptgang nehmen wir uns frisch vom Grill und können beim gemeinsamen Essen unsere Erfahrungen und Erlebnisse mit den anderen Gästen austauschen. Währenddessen sind wir umgeben von einer riesigen Gruppe Elefanten, die nur wenige Meter entfernt am Wasserloch und am Pool trinkt. Nach dem Dessert hören wir von der anderen Seite der Lodge lautstarkes Löwengebrüll, das uns auch bis zum Einschlafen immer wieder begleitet. Wir sind wirklich mitten in der Wildnis angekommen und völlig begeistert!

Tag 8

Der Tag startet erneut früh am Morgen. Der Kamin, der Abends noch unser Zelt beheizte, ist lange erloschen und es ist bitterkalt. Da freuen wir uns sehr über den heißen Kaffee, der uns zum Zelt gebracht wird. Warm angezogen machen wir es uns mit unserem Heißgetränk auf der Terrasse gemütlich und genießen den Start in den Tag inmitten der Natur mit Blick auf das Wasserloch. Es wird langsam hell und wir frühstücken alle zusammen rund um das Lagerfeuer, bevor wir uns gegen halb sieben auf den Weg machen. Zusammen mit unserem Guide und vier weiteren Gästen brechen wir wieder auf in den Busch und begeben uns direkt auf die Suche nach dem Löwen des gestrigen Abends. Wir verfolgen gespannt die frischen Spuren und bereits nach einer halben Stunde entdecken wir den Löwen gut getarnt im hohen Gras. Es ist ein großer, männlicher Löwe mit einer prächtigen Mähne. Unser Guide bringt uns sehr nah heran, der Löwe steht auf und schlendert ganz gemütlich an unserem Fahrzeug vorbei. Er ist so nah, dass man ihn streicheln könnte, ein tolles Erlebnis. Wir folgen dem Löwen noch etwas off-road, bevor wir zurück auf den Track fahren. Kurze Zeit später entdecken wir seinen Bruder, er liegt im perfekten Foto-Licht auf einer kleinen Erhebung in der Sonne. Wir genießen den Moment und den Anblick sehr und haben ein breites Grinsen in unserem Gesicht, als die Fahrt weiter geht. Wir sehen auch nochmal kurz den anderen Löwen, der jetzt ebenfalls auf einem kleinem Hügel posiert. Danach ist der Game Drive für uns auch schon zu Ende, denn wir haben heute noch eine lange Fahrt vor uns. Wir werden bei einem Picknickstop von unserem Fahrer Moto abgeholt und zurück zur Lodge gebracht. Dort brechen wir kurz nach 9 Uhr auf und machen uns auf den Weg in unser nächstes Camp im Norden des Parks. Wir fahren zunächst zurück zum Main Camp und erreichen dieses zur Mittagszeit. Wir bemühen uns erneut, Diesel für unseren Wagen zu bekommen, denn wir können schwer einschätzen ob unser Tank noch bis nach Victoria Falls reichen wird. Jedoch gibt es vor Ort erneut ein Stromproblem. Gerade als wir uns entschließen weiter zu fahren, fängt uns aber ein Mitarbeiter ab und wir können doch noch tanken. Erleichtert machen wir uns mit einem vollen Tank auf in Richtung Camp Hwange, unsere nächste Unterkunft. Vor uns liegen ca. 80 Kilometer und 2 bis 2,5 Stunden Fahrt. Die Straßen sind in einem eher schlechten Zustand, jedoch mit unserem Mietwagen kein Problem. Auf dem Weg halten wir noch an einem weiteren Camp für eine Site Inspection an und sehen unterwegs einige Elefanten und Nilpferde im Wasserloch baden. Die Landschaft verändert sich, es ist nicht mehr so offen und weitläufig, wie im südlichen Teil des Parks und der Busch wird immer dichter. Gegen 15 Uhr erreichen wir das Camp Hwange. Eine tolle Lodge, ebenfalls mit einem Blick auf das Wasserloch. Wir beziehen unser Zimmer und dann geht es auch schon los auf die Nachmittagspirschfahrt, zusammen mit einem weiteren Reisenden, unserem Guide und einem Tracker (Spurenleser). Unser Guide fragt uns, ob wir einen kleinen Bushwalk machen möchten und wir sind natürlich sehr begeistert. Nach kurzer Fahrt sehen wir einen großen Elefantenbullen im Busch, wir bekommen eine Sicherheitseinweisung und schleichen dann schon los. In einem kleinen Bogen schleichen wir zunächst um den Elefanten herum, damit er uns nicht riecht oder sieht. Wir sehen Ihn schon hinter dem Baum und schleichen leise und in gebückter Haltung noch ein Stück weiter. Es ist sehr aufregend für uns und das Herz klopft. Der Bulle bemerkt uns schließlich und kommt rasant auf uns zu. Der Guide macht einen Schritt auf den Elefanten zu und er bleibt stehen. Ein paar Bäume stehen noch schützend zwischen uns und wir fühlen uns sicher. Doch Elefanten sind sehr schlaue Tiere, also wandert er um den Busch herum, um uns besser zu sehen. Wir stehen alle wie angewurzelt und plötzlich kommt der Elefant erneut schwungvoll auf uns zugestürmt. Der Guide macht einen Schritt nach vorne und der Bulle bleibt erneut stehen und schaut auf uns herab. Er ist riesig groß und Auge in Auge voreinander stehend fühlen wir uns unglaublich klein. Er kommt noch einmal auf uns zu, unser Guide macht ebenfalls wieder einen Schritt nach vorne und schließlich gibt der Elefant nach. Er wendet sich ab und schlendert gemächlich davon, während uns das Herz noch immer bis zum Hals schlägt. Nach dem aufregenden Erlebnis kehren wir zurück zum Auto und setzen die Fahrt fort. Die Sonne geht langsam unter und wir entdecken eine große Büffelherde im Abendlicht. Der Himmel strahlt in tollen Farben und wir machen einen Sundowner Stopp mit einem erfrischenden Getränk. In der Dunkelheit geht es anschließend zurück zum Camp und wir sehen unterwegs noch Nilpferde und ein paar Elefanten. In der Lodge wartet ein leckeres Abendessen auf uns und wir lassen den Abend anschließend gemütlich am Lagerfeuer ausklingen, ein traumhafter Sternenhimmel inklusive.

Tag 9

Der Morgen beginnt vor Sonnenaufgang und wir bekommen wieder heißes Wasser zu unserem Zimmer gebracht. Mit einem Heißgetränk kann man gut in den Tag starten. Nach dem Frühstück verabschieden wir uns vom Team des Camps und setzen unsere Tour fort. Es geht zunächst in den Norden des Parks, wo wir uns noch eine Unterkunft anschauen. Anschließend verlassen wir Hwange und nähern uns langsam wieder der Zivilisation – viele Menschen, geteerte Straßen, Autos und wieder jede Menge Kühe. Wir fahren weiter in Richtung Victoria Falls, wo wir ebenfalls noch ein paar Unterkünfte unter die Lupe nehmen. Am frühen Nachmittag machen wir uns schließlich auf den Weg zu unserer nächsten Unterkunft, der Victoria Falls River Lodge im Zambezi Nationalpark. Schon sind wir zurück im Busch – Schotterpisten, Schlaglöcher und auch einige Tiere wie Zebras, Antilopen, Warzenschweine und auch einen Elefanten sehen wir. Wir erreichen die Lodge und werden mit einem traumhaften Blick auf den Fluss begrüßt. Es wartet bereits ein köstliches Mittagessen auf uns und im Anschluss beziehen wir unser luxuriöses Zimmer und kommen aus dem staunen nicht mehr heraus. Kaum angekommen geht es auch schon wieder los zu einer Bootstour. Mit sechs weiteren Gästen und unserem Guide schippern wir auf einem kleinen, komfortablen Boot über den mächtigen Zambezi River. Wir sehen direkt einen Elefanten, der durch den Fluß schwimmt und plantscht. Richtig schön zum Abschluss! Bei einem erfrischenden Getränk zum Sundowner genießen wir die letzten Sonnenstrahlen des Tages. Wir sehen noch ein Krokodil, zahlreiche verschiedene Vögel und auch einige Hippos. Die Sonne versinkt langsam im Wasser und wir kehren zurück zur Lodge. Wir genießen einen letzten gemeinsamen Abend beim Essen und fallen abends müde ins Bett.

Tag 10

Wir erwachen von lauten Tiergeräuschen und genießen bei einem Kaffee die Idylle und den Sound der Natur, das Frühstück genießen wir dann auf der Terrasse der Lodge. Gegen 8 Uhr machen wir uns auf den Rückweg in Stadt, nach Victoria Falls. Wir machen noch eine Site Inspection zusammen und besuchen einen lokalen Markt. Danica checkt in Ihre nächste und letzte Unterkunft ein, die Ilala Lodge direkt im Ortszentrum. Im Anschluss machen wir noch einen Spaziergang durch die Stadt und erkunden etwas die Gegend. Zurück am Auto, fahren wir noch ein letztes Mal tanken und dann trennen sich unsere Wege.

Für Heidi geht es ab zum Flughafen:
Da ich die Fälle schon kenne, fliege ich bereits heute nach Hause. Was ich vor zwei Jahren alles erlebt habe, könnt ihr in meinem Bericht „Heidi im südlichen Afrika – Namibia, Victoria Falls und Chobe National Park“ nachlesen. Am Flughafen in Victoria Falls gebe ich den Mietwagen zurück und fliege zunächst nach Johannesburg. Meine Zeit am Flughafen verbringe ich bis zum Abflug in der Bidvest Lounge. Mit etwas Verspätung startet mein Flieger zurück nach München.

Für Danica geht der Tag in Vic Falls weiter:
Nachdem Heidi mich noch bis zu einer Lodge am Ortsrand gebracht und sich dann verabschiedet hat, unternehme ich zunächst noch mehrere Site Inspections in Victoria Falls. Danach kehre ich zu Fuß zurück zur Ilala Lodge, packe meine Kamera wasserfest ein und mache mich auf den Weg zu den Viktoriafällen. Ich war vor vielen Jahren schon einmal hier, aber ich bin trotzdem wieder sehr gespannt. Der Wasserstand der Vic Falls variiert sehr stark im Verlauf des Jahres und dadurch ist jeder Besuch anders. Den höchsten Wasserstand erlebt man üblicherweise im März/April und im November fließt am wenigsten Wasser. Dieses Mal führt der Zambezi schon etwas weniger Wasser als bei meinem ersten Besuch, aber dennoch sind die Wassermassen sehr beeindruckend und ich werde bei meinem Besuch pitschnass. Die Einheimischen nennen den gewaltigen Wasserfall „Mosi-oa-Tunya“, was übersetzt „Donnernder Rauch“ bedeutet und das Naturspektakel sehr treffend beschreibt. Auf über einem Kilometer Länge stürzt der Zambezi River abrupt in eine 110 Meter tiefe Schlucht und produziert dabei einen enormen Sprühnebel, der kilometerweit zu sehen ist. Auf Zimbabwes Seite der Fälle führt ein befestigter Rundweg direkt an der Schlucht entlang und bietet an 16 verschiedenen Aussichtspunkten immer wieder einen neuen Blick auf die Wassermassen. Ich muss mich allerdings etwas beeilen, denn am späten Nachmittag werde ich schon wieder abgeholt zu einem Sunset Cruise auf der gemütlichen Ra-Ikane. Ich werde pünktlich in meiner Unterkunft empfangen und genieße erneut die herrliche Abendstimmung auf dem Zambezi. Mit nur sieben Personen an Bord herrscht eine familiäre Stimmung bei leckeren Snacks und kühlen Getränken und wir freuen uns über zahlreiche Vögel, Hippos und Krokodile während die Sonne langsam untergeht. Zurück in der Ilala Lodge nehme ich im hauseigenen Restaurant Platz und lasse meinen letzten Tag bei einem köstlichen Abendessen auf der Terrasse ausklingen.

Tag 11

Heute heißt es noch ein letztes Mal früh aufstehen. Im Morgengrauen klingelt bereits der Wecker, ich packe nun zum letzten Mal meinen Koffer und genieße ein ausgiebiges Frühstück. Dann steht zu guter Letzt noch eines der Highlights meiner Reise an: Ein Helikoterrundflug über den Viktoriafällen! Ich werde dazu in der Lobby abgeholt und zum Flugplatz gefahren, dort steht der Heli schon für den ersten Flug des Tages bereit. Zusammen mit vier weiteren Teilnehmern bekomme ich zunächst noch eine Sicherheitseinweisung, dann werden wir zur gleichmäßigen Gewichtung des Hubschraubers der Reihe nach gewogen, dürfen unsere zugewiesenen Plätze einnehmen und schon geht es los. Wir heben langsam ab und nehmen Kurs auf die gewaltigen Viktoriafälle, deren enorme Größe man erst aus der Luft so richtig wahrnimmt – ein spektakulärer Ausblick! Damit alle Passagiere einen gleichermaßen schönen Ausblick aus ihrem Fenster genießen fliegt der Pilot eine große Acht über die Schlucht und wir können uns gar nicht satt sehen. Anschließend geht es noch ein Stück den Zambezi entlang und nach etwa 12 Minuten landen wir schon wieder auf dem Flugplatz. Kurz darauf werde ich zurück zu meiner Unterkunft gebracht, mir bleibt noch ein wenig Zeit um die letzten Sachen einzupacken und auszuchecken. Nun heißt es Abschlied nehmen von einem traumhaften Reiseland und mit vielen tollen Eindrücken im Gepäck geht es per Transfer zum Flughafen von Victoria Falls. Der Rückflug führt mich erneut über Johannesburg, wo ich die Umstiegszeit ganz entspannt in der Bidvest Lounge verbringe und dann geht es pünktlich in Richtung Frankfurt.

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