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Birgit und Tini in Südafrika

Im Juni war es endlich soweit, es ging zu meiner ersten Reise nach Südafrika. In den zauberhaften Norden. Gleichzeitig auch das persönliche kennen lernen von meinen Arbeitskolleginnen in Südafrika. Ab Paderborn über München sind Birgit und ich zusammen nach Johannesburg geflogen und haben dort dann auf Lizmar und Jeanette gewartet. Nachdem wir unseren Mietwagen abgeholt haben ging unsere Tour auch schon los.

Tag 1

Wir sind erst einmal zu unserer Unterkunft in Johannesburg gefahren und haben uns frisch gemacht. Während der Inspection sind wir auch untereinander immer besser miteinander klar gekommen und haben uns bis zum Ende des Abends sehr gut verstanden.
Nach dem Abendessen sind wir auch schon alle ins Bett gegangen, da die lange Anreise einen doch etwas müde macht. Der erste Eindruck von Südafrika: Atemberaubend

Tag 2

Wir verlassen Johannesburg auch schon und fahren nach Sabie. Die Fahrt bis nach Sabie dauert eine Weile aber was man in der Zwischenzeit alles sehen konnte war unfassbar. Diese Landschaften und Berge waren atemberaubend. Und man konnte alles aus dem Auto heraus sehr gut sehen. Dazu kommt, dass der Verkehr in Südafrika absolut nicht vergleichbar ist mit dem Verkehr in Deutschland. Es geht viel entspannter auf den Straßen in Südafrika zu, dass man auch die lange Fahrt nicht wahr genommen hat. Natürlich haben wir ein paar Mal angehalten um die Aussicht besser genießen zu können und auch vieles auf uns wirken zu lassen.
Da die Sonne auch auf die Bilder wollte, hatten wir Glück mit dem Wetter und wir konnten bis in die Unendlichkeit blicken. Am Abend hatten wir Zeit ein paar Runden Billiard zu spielen und gekühlte Savannah zu genießen.

Tag 3

Unser nächstes Ziel war Hazyview. Nach der Arbeit hatten wir dann noch die Möglichkeit zu der Panormama Route zu fahren. Dort angekommen waren wir überwältigt von der Naturschönheit. Der Blyde River Canyon ist richtig schön und auch die Bourke´s Luck Potholes sind außergewöhnlich. Viele Male habe ich es auf Bildern gesehen, aber es live zu sehen ist viel besser. Höhenangst darf man allerdings nicht haben, da es doch sehr tief nach unten geht.
Aber das Rauschen der Wasserfälle beruhigt einen.
Auf der Rückweg hatten wir auch noch die Zeit bei God´s Windows zu halten und auch hier die Aussicht genießen durften. Die Panorama Route hält was sie verspricht. Atemberaubende Momente der Natur. In unsere Unterkunft Hamilton Parks wurden wir herzlich von den Gastgeben begrüßt und nach einem leckeren Abendessen gab uns der Gastgeber auch ein paar Tipps für Südafrika.

Tag 4

Die Kuname River Lodge bei Hoedspruit war unser Ziel. Ein privates Reservat am Krüger Park.
Am Tor zum reservat wurde uns gesagt, dass wir langsam fahren sollten, da ein Löwe auf dem Weg liegt. Ich dachte wir haben uns verhört aber tatsächlich hat es sich ein Löwe auf dem Weg bequem gemacht. Daher mussten wir einen Guide folgen, der uns über Umwege zur Lodge brachte. In der Lodge angekommen gab es ein Welcome-Drink und einen Snack. Anschließend machten wir uns fertig für unsere erste Pirschfahrt.
Ich war total aufgeregt was die Pirschfahrt betraf, da ich die Chance bekam die wilden Tiere hautnah zu erleben. Und es war natürlich noch viel besser als ich mir je vorgestellt hätte. Zu meinem Glück habe ich auch direkt die Big 5 live gesehen.
Wir hatten einen wunderschönen Sonnenuntergang in der freien Natur und fuhren wieder zurück. Dort gab es ein leckeres BBQ am Grill und wir konnten die Löwen noch schreien hören.

Tag 5

Um 05:00 Uhr morgens wurde an unserer Tür geklopft und es hieß aufstehen.
Ein Kaffee später saßen wir auch schon dick eingepackt in unserem offenen Geländewagen.
Da es Winter in Südafrika im Juni ist , war es noch sehr kalt.
Mit einem traumhaften Sonnenaufgang kamen auch die Tiere zum Vorschein. Der Sonnenaufgang ist genauso schön wie man es immer hört. Das Farbenspiel lässt keine Wünsche offen. Zurück in der Kuname River Lodge gab es ein ausgiebiges Frühstück.
Anschließend mussten wir auch schon wieder weiter. Hoedspruit Thornhill war unser nächstes Ziel. Bei meinem Glück ging das Ganze mit den Tieren noch weiter, denn wir durften an einer weiteren Pirschfahrt teilnehmen. Die Tiere so nah zu sehen ist einfach unbeschreiblich und dieses Erlebnis vergisst man nicht. Die Boma war hergerichtet und es gab ein traditionelles BBQ.

Tag 6

Swasiland ist ein eigens Land und wir mussten über die Grenze gehen und auch unseren Pass vorlegen. Ohne Schwierigkeiten waren wir innerhalb einer Stunde über die Grenze gekommen und im Land. In Swaziland erkennt man noch viel Armut allein an den Straßen und den Menschen, die auf der Straße herum laufen. Hier spiegelt sich das ursprüngliche Afrika wieder.

Tag 7

Noch in Swaziland besuchten wir einen kleinen Markt, der selbstgemachte Figuren und Kerzen
verkaufte. Nach diesem kleinen Stop fuhren wir auch direkt weiter nach St. Lucia.
Leider hatten wir uns noch ein bisschen verfahren daher kamen wir erst kurz nach Dunkelheit in St.Lucia an. Hier habe ich die eigene Erfahrung machen müssen im Dunkel zu fahren und kann es wirklich keinem weiter empfehlen. Die Tiere laufen plötzlich auf die Straße aber auch die Menschen sind auf der Fahrbahn unterwegs. In St. Lucia haben wir Arbeit und Spaß verbinden dürfen indem wir in der Lodge Afrique nach der Site Inspection das Essen probieren durften. Und die afrikanische Küche ist sehr lecker.

Tag 8

Mit einem gemütlichen Frühstück sind wir in den Tag gestartet. Da wir bereits in St. Lucia waren ging die Site Inspection schnell und wir hatten noch ein bisschen Freizeit.
Wir sind nach der Arbeit an den Strand gefahren und konnten bei Sonnenschein einen langen Spaziergang machen. Dabei alles ein bisschen revue passieren lassen, was in den letzten Tagen alles außergewöhnliches passiert ist. Da das Wetter so mitspielte , konnten wir auch eine Hochzeit am Strand sehen. Ein wirklich schöner Moment.
Zurück in St. Lucia haben wir uns wieder warm eingepackt und sind zu der Heritage Hippo Boat Cruise gefahren. Auf der Bootstour haben wir viele Krokodile entdeckt und viele Hippos gesehen. Kurz bevor wir zurück gefahren sind, hatten wir noch das Glück einen Kampf zwischen zwei Hippos zu sehen. Diese Tiere haben eine richtige Kraft in sich. Zum krönenden Abschluss hatten wir einen traumhaften Sonnenuntergang , der sich dann im Wasser widerspiegelt.
Wir sind dann noch im Ort etwas essen gegangen und haben mit ein paar Cocktails den Abend ausklingen lassen.

Tag 9

Zum letzten Mal hieß es, rein ins Auto und der letzte Arbeitstag beginnt.
Unsere letzte Station hatten wir in Durban. Es war doch etwas eigenartig nach den ganzen tollen Landschaften wieder in eine Stadt zu kommen. Unsere Unterkunft befand sich ein bisschen außerhalb von Durban. Wiedereinmal war ich total begeistert von den kleinen Orten in Südafrika. Da es unser letzter Abend zusammen war sind wir erst lecker essen gegangen und anschließend haben wir uns einen Cocktail gegönnt.
Der Trip zusammen war echt lustig und wir haben viel zusammen erlebt und gesehen.
Die Zusammenarbeit mit den Mädels in Südafrika ist viel leichter, wenn man sich auch mal sieht und gemeinsam was unternimmt und sich kennen lernt. Jeder hat seine eigene Note, die viel Wert ist in diesem tollen Team.

Tag 10

Time to say Goodbye…
Da der Rückflug der Mädels am Nachmittag ging, brachten wir Sie zuerst zum Flughafen und Birgit und ich sind noch ein bisschen shoppen gegangen.
Weil wir immer noch viel Zeit hatten sind wir noch einmal zum Strand gefahren und haben die Sonnenstrahlen genossen. Kurz darauf habe ich Birgit ziemlich ins schwitzen gebracht als ich merkte, dass ich den Autoschlüssel nicht mehr finde. Unser Gepäck war im Auto, der Flug ging in knapp 2 Stunden und ich finde die Schlüssel nicht. Ich habe angefangen zu überlegen wie ich das unseren Chef beibringen kann. Und als schon alles verloren war, viel mir ein , dass ich ein Getränk zuvor gekauft hatte und da mein Geldbeutel suchte. Also rannte ich schnell zu dem Laden und Gott sei Dank, hatten Sie dort noch meinen Schlüssel, den ich auf den Tresen gelegt hatte.
Dann fuhren wir schnell zum Flughafen, gaben alles ab und gingen zum check-in.
Erst jetzt kann Birgit ein bisschen darüber lachen, dass ich beinahe den Schlüssel verloren habe.

Ich kann nicht in Worte fassen wie toll dieser Ausflug gewesen war. Diese Vielseitigkeit was dieses Land zu bieten hat, ist unfassbar. Diese unendlichen Landschaften, Sonnenuntergänge, die Städte, die Strände, die Unterkünfte, Menschen und vor allem die Tiere. So viele Eindrücke konnte ich sammeln und noch ganz viel lernen.
Ich bin immer noch sehr dankbar die Chance bekommen zu haben, durch SA-Travel die Reise antreten zu können. Das Team hier und Vorort sind einfach super.

Kommentare

Monika schrieb am Mittwoch, 22. Oktober 2014 um 21:19 Uhr

Vielen Dank für die tolle Beschreibung von der Südafrika Reise und vor allem für die schönen Fotos. Ich fahre in 5 Tagen nach Südafrika zum ersten mal und bin schon sehr aufgeregt. Deshalb bin ich für jede Info dankbar!!!
Danke Monika

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